Thomas Leon Heck

in der schule gab es fächer, die ich nur mit größter mühe durchdrang.

in anderen flog mir das meiste nur so zu. natürlich mochte ich die letzteren mehr. im laden gibt es nun auch fachabteilungen, die mich anwidern oder langweilen, andre stimulieren mich aufs heckste. auch diese liebe ich mehr als jene.
welche das sind, kann man aufgrund aufmerksamer beobachtung feststellen: die ungeliebten fächer haben 1 feinsortierungsgrad von ca 50-70%, die geliebten von annähernd 100%.

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museumsleute

gerade war der emissär eines museums hier, um 2 bilder zu kaufen. sein kollege war bereit, nur 2/3 des von mir per mail geforderten preises zu zahlen. als der emissär gesehen hatte, dass die mail mit dem angebot von mir stammte, hatte er ihm gesagt: "keine chance, den kenn ich". ich bekam den vollen preis. dafür identifizierte ich noch 1 vorlage des verkauften bildes und damit 1 wohl dauerhafte inspirationsquelle für den künstler.

ganz anders lief es mit 1 herrn über 4 museen, dem ich etwas... mehr

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triumph des altpapierhändlers

gestern war 1 munterer exchefredakteur hier und wühlte sich durch 1 haufen papiere auf der suche nach autowerbung. mit deutlichem spott hielt er mir 1 ausgerissenes kalenderblatt um 1930 als vermeintlich wertlos hin.
ich so: "dreh mal um". da steht nämlich die kopie einer rechnung an die fa. mayer (die gemeint ist mit dem -ma in trige-ma). die weitere korrespondenz mit dieser firma zeigt nicht nur positives.

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nachdem 1 buch schon ca 15 jahre in meinem bestand ist,

enthecke ich, dass es aus der bibliothek des richters Hermann Cuhorst stammt, dessen tochter in TÜ meine kundin war.
als sie es mir brachte, wusste ich noch nichts von seinem rang im 3. reich. er saß u.a. über hans scholl zu gericht wg § 175 stgb (homosexuelles treiben), bevor dieser wg seines widerstands in der weißen rose geköpft wurde. Als Hans Scholl angeklagt war, sich an Schutzbefohlenen vergangen zu haben, beschrieb Magdalene Scholl Cuhorsts Umgang mit ihrem Sohn als „lieb und kameradschaftlich“... mehr

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defheckatio non coronat manducationem

wer glaubt, das verkaufen meiner bücher sei mir das wichtigste am beruf, nimmt wohl auch an, das abkacken sei der zwheck meines essens.

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Manchmal haut’s mich fast um: da kommt 1 harmloses buch herein

mit dem erbaulichen titel „Schaffen und Schauen, von deutscher Art und Arbeit“. Die handschriftliche widmung schon hat es in sich: sie stammt von der witwe eines autors dieses sammelbandes namens august v. reinhardt, der neben seiner militärischen führungsposition auch freimaurer war. Sein sohn war leiter der reichswehr und spielte bei der revolution von 1919 eine entscheidende rolle. Doch der empfänger des buchs hat es nun wirklich in sich: es ist der arzt dr hans august rascher, anthroposoph,... mehr

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foto-/genealogie-album von otto krause (röblingen / münchen 1888- 1951, verh. m. frieda geb. feustel), postkarte von mehr...
tagebuch (handschrift) 1887 ff der laienschauspielerin ? und allgäuerin (immenstadt?) rosa gätze (es geht nur um männer), 50 postkarten der motorschiffe ravensburg und schwaben, postkarte von alfred Schühly an Bernhard betzinger
buch mit widmung v. bhavani shankar trivedi, gemälde (trompe l'oeil) des documenta-teilnehmers jan-hendrik pelz, memoirenmit verf.widmung v. richard kola mehr...