Thomas Leon Heck
Willkommen auf thomasleonheck.de, der Seite des Dußlinger Auktionators, Verlegers, Antiquars und Kunstexperten Thomas Leon Heck.
z.b. in kärnten, dem land, das literaturnobelpreisträger gebiert. dann erhält er von dort 1 heckzliche handschriftl. bestätigung: "Es freut uns sehr, daß Sie Euern Urlaub in unserem Hause gewöhlt (!) hobt (!)" naja, solange sie dort keinen sprachunterricht nehmen
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Im herbst 1935 erschien ein, ungelesen würde ich sagen harmloses, büchlein von anton weißenbacher aus ravensburg mit 30 lateinischen klassenarbeitstexten aus sueton und tacitus. Schon wenige wochen später hatte es den argwohn des sachleiters „alte sprachen“ beim nat.soz. lehrerbund erregt, der seine verbreitung untersagte! Dies empfindet der autor als bitteres unrecht, wie er in 1 mir vorliegenden brief an Hermann_Weller beklagt. Leider hat das stadtarchiv ravensburg nicht mal für 35€ an diesem kuriosen zensurvorgang interesse. Weller, der als moderner horaz galt, hat 1 geistreiche satire über das unvölkische Y geschrieben, das nicht aus der buchstabengemeinschaft ausgestoßen werden will. link 
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eines damals 10-jährigen mädchens. für den verstorbenen vorbesitzer war 1 seite freigelassen. er hat sich aber nie eingetragen. nun bekommt das inzw. weit über 50jährige kind das album von seiner mutter zurückgeschenkt.
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in 1 mir vorliegendes hecksemplar der von ihm herausgegebenen schulausgabe des hl. augustinus schrieb "überreicht vom Verf"(asser). "Hrsg." wär korrheckt. da lob ich mir, dass kardinal walter kasper in 1 mir ebenfalls vorliegende BIBEL neben sein autogramm nicht denselben widmungstheckst geschrieben hat
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in dem seine frau ihren unilehrer kritisiert, der auch meiner war: man solle ihn auf den mond schießen. ich fand ihn, für 1 typischen altphilologen (korrheckt grau gekeidet, spießig, unverheiratet - hätte auch mit 60 noch bei seiner mutter leben können), recht nett. ich hab allerdings bei ihm auch kein hecksamen gemacht
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1 meiner kunden hieß grimminger. immer wenn er sich telefonisch meldete mit "grimmi-", erschrak ich und ergänzte still "-nalpolizei". war dann aber beruhigt, wenn er fortfuhr "-nger" und mir nur mal wieder seine bücher bringen wollte. jetzt bekam ich aus 1 lehrernachlass das klassenarbeitsheft englisch seines sohnes herein.
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muss ich noch nachforschungen anstellen. Die stempel hat er teils rausgeschnitten, die rücken mit den bibliotheksschildchen hässlich überklebt. Das tut man nicht mit gutem gewissen. Während jemand, der kinder erzieht, sich so schäbig verhält, muss ich mich nun, der die sachen doch rechtmäßig erwarb (spätere bösgläubigkeit verhindert m.w nicht den gutgläubigen erwerb) mind. das seminar anrufen, an dem auch ich studiert habe.
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Erwarb gerade 1 brief von Neville_Alexander, dessen schwarze oma noch sklavin war, an seinen tübinger lehrer friedrich beißner, den seinerzeit weltweit führenden hölderlin-forscher. Der brief ist in fast perfhecktem, wenn auch leicht altertümlichen deutsch geschrieben (nur 1 kl. Fehler: „ins Urlaub“), das würden heutige dt. jugendliche kaum mehr fertigbringen. Alexander spricht von seinem „geliebten Tübingen“! der geplante urlaub hier fiel aus, der er mit nelson mandela 10 jahre in denselben knast ging link 
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ich hatte den gelehrten ein einziges mal in seinem wohnhaus getroffen, um ihn zu einem wissenschaftlichen thema zu befragen. als ich nun jahre später seine vielen bücher auszeichnete, kam mir aus einem ein zettel entgegen, auf den er eigenhändig notiert hatte "thomas heck 19 uhr 30"! damals erwarben 2 altphilologen und schüler von ihm bücher aus seinem bestand, die ich nun, nach bald 30 jahren, nach deren tod wieder erhalte. Wie lange ich diesen rummel als schiffschaukelbremser der hochkultur noch mitmachen darf, ist unsicher. link 
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1 dort wohnender mann wird bei 1 mediz. routineoperation an der milz verletzt und stirbt mit 35. seine frau gibt seinen schäferhund und seine tankstelle an ihre schwester ab. der hund tötet bei der tanke 1 kind. (ich las das damals in der zeitung). der vater des toten kindes bringt sich um.
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dem kunden A biete ich 1 glas wasser an, das er dankend annimmt. Nach längerer zeit spreche ich ihn darauf an, dass er ja noch gar nix getrunken habe. Das ändert sich bis zuletzt nicht. Ich komme schließlich darauf, dass A sehr viel bargeld dabeihatte und vermutlich angst vor k.o.-tropfen! Dann hätte ich an seiner stelle aber lieber ganz aufs wasser verzichtet. Dem kunden B biete ich kaffee an, was auch er dankend annimmt. Als herauskommt, dass ich selbst abgekochtes wasser verwende, verzichtet er als arzt mit hygienetick darauf. vorgestern kam er wieder. Ich hatte heckstra für ihn 1 flasche mineralwasser gekauft. Mein penibelst geputztes glas wollte er nicht benutzen. Dafür trank er aus der flasche, ca 10% des inhalts. Den rest gab ich ihm mit. Ich darf gar nicht an das verlorene pfand denken. Erfreulicher da der kollege C, der unter dem einfluss des von mir angebotenen und von ihm dankbar konsumierten alkohols manchmal recht kauflustig wird.
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"Die Geschichte der Empfindungen Augusts von Platen"- rares rundfunktyposkript v. hubert fichte, Scholia Graeca in Aristophanem (1877), mehrere bücher mit widmung von mehr 

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