Thomas Leon Heck

Traf mich gestern mit 1 bheckannten mit abgeschlossenem judaistik-studium.

Beim warten bei der nheckarbrücke in tü überlegte ich, welche stellen in meinem blickfeld beziehungen zum judentum haben und sah:
1. Die ehem. kanzlei des anwalts simon hayum, aus dessen bibliothek ich bücher hab.
2. Das haus, in dem der letzte kanzler vor hitler war, brüning.
3. Das ehem. „café pomona judenfrei“, von dem ich 1 so lautendes werbegeschenk ans hiesige museum vheckaufte (das gebäude gehört noch immer kunden von mir).
4. Das haus gartenstr. 24, in dem zyklon b lagerte, das kurt gerstein verwendete.
5. unweit davon das haus einer stud.verbindung, der 1 teilnehmer der wannsee-konferenz angehörte.
6. olgastr. 2, in dem Adolf Schlatter lebte, der die judaistik als methode in die neutestamentl. wissenschaft einführte und von dessen sohn ich dutzende brief an ihn habe.

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