und leihen einander daher auch bücher aus. Der 1 fertigt 1 verzeichnis seiner verliehenen bücher an, in dem der name des anderen oft vorkommt. Von beiden hab ich die bibliotheken. Wenn es nicht so aufwändig wäre, würde ich zu gern feststellen, welche bücher nicht zurückgegeben wurden, statt dessen aber an mich verkauft
bekam gerade die bibliothek eines druckers
darunter viele belegexemplare der bücher, die er gedruckt hat. in 1 seiner bücher ist wiederum 1 von mir verlegtes buch erwähnt.
Aus dem nachlass eines militärpfarrers hab ich den „Bepflanzungsplan“ für sein familiengrab.
Da drängen sich mir natürlich parallelen auf:
grabhügel – feldherrnhügel,
Bepflanzungsplan – vormarschplan,
3 schrittplatten erinnern an die arbeit der pioniere,
die anordnung der 11 rhododendren in 8 versch. Arten an schlachtordnung,
die 12 qm grabfläche an einen postumen paradeplatz.
Aber vielleicht bin ich ungerecht?
heute vor 50 jahren wurde benno ohnesorg getötet
(ermordet?). die tat veränderte die gesellschaft. Ich war damals 10 und von alledem noch unberührt, bekam aber später mehrfach mit einigen hauptbeteiligten der tragödie zu tun:
1. Der deutsche staat, genauer heinrich lübke, schenkte dem schah zu seiner krönung das modell eines rekonstruierten persischen tempels in persepolis. Verantwortlich dafür war prof dr heinz luschey aus TÜ, dessen bibliothek ich hier anbiete. das geschenk wurde aber angeblich schon anlässlich des offiziellen Staatsbesuchs...
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Bearbeite gerade den nachlass eines militärpfarrers.
Vor 300 jahren war ein vorfahr von ihm – garnisonspfarrer.
"Bei Licht besehen ist auch ein Leithammel nur ein Schaf."
sagte Ernst Hohenemser. aus seiner bibliothek hab ich 1 buch hereinbekommen.
Soeben bekomme ich ein psycholog. Gutachten von 1965 herein über 1 kundin von mir.
Man solle sie auf die mittelschule schicken, heißt es darin, obwohl sie intelligenzmäßig eher im unteren bereich dessen liege, was dafür erforderlich sei. Heute ist sie professorin und verkehrt mit den geistesgrößen der welt.
laut Schwäbisches Tagblatt Tübingen fand bei dem armen Frank-Christoph Schnitzler eine hausdurchsuchung statt,
weil er verdächtigt wurde, den sohn des milliardärs würth entführt zu haben. dass sich laut polizei keinerlei hinweise auf seine täterschaft ergaben, ist gut für seine nerven, aber schlecht für den wert der korrespondenz, die ich mit ihm geführt habe.
Da kommt eine unveröffentlichte autobiografie herein,
die ich nur widerwillig durchblättre, da ich mich frage, was ein jüngst verstorbenes gut 80-jähriges fräulein schon zu berichten weiß. und dann hat der erfolgreichste autor seiner zeit, w.s. maugham, über ihren beinahestiefvater 1 kurzgeschichte verfasst! Mehr dazu später
die stelle, wo meine fast 100 bücher von maugham lagern,
kann man schwäbisch maugham-nescht nennen.
buch mit einband von leandre mourkides (pera) und monogramm "a.r." auf dem rücken, schönes buch aus d. bibl. d. "grand seminaire de tulle" (corrèze, aquitanien), buch mit namenseintrag anna blumenthal, evtl die würzburger jüdin, die in riga ermordet wurde, oder ihre hamburger leidensgenossin,...
engl. buch 1868 aus d. bibl. der "emder genossenschaftsbank", buch um 1720 aus d. bibl. v. thomas de naxera salvador (span. inquisitor), buch aus d. bibl. v. Eugen von Maucler mit seinem namenszug und exlibris oberherrlingen