Thomas Leon Heck

Ich las gerade erstmals 1 buch über die geschichte der bundesrepublik deutschland, die ich bisher langweilig fand.

Da aber der tübinger Theodor Eschenburg in seinen 2bändigen erinnerungen lebhaft, stilistisch wunderbar, sehr kompetent und aus persönl. Persphecktive interessant darüber berichtet, kann ich das buch empfehlen.
in beiden bänden berichtet er von krach mit nur 2 personen:
1. karola bloch, die meine kundin war,
2. Otto michel, den er zwar nicht namentlich nennt, es kann sich aber m.E. nur um ihn handeln. Michels ziehtochter war meine beste freundin. Sie ist gleichzeitig 1 großnichte von carl goerdeler, über dessen tel. anruf eschenburg einmal nur den kopf schüttelte.
Engen kontakt hatte eschenburg mit carlo schmid, 1 der väter des grundgesetzes. Schmids sohn hab ich mal in seinem rollstuhl spazieren gefahren.
Mehrfach erwähnt er lobend hans rupp, dessen nachlass ich bewertet hab.
Kiesinger fand er abstoßend eitel. Denn der habe sich z.b. mal 1 podest bauen lassen, um von da herab 1 defilee abnehmen zu können. Bheckanntermaßen hatte ich kiesingers nachlass.
Zum thema eitelkeit trifft es sich gut, dass ich fast am ende bei der erwähnung ralf dahrendorfs in mein hecksemplar reinschrieb „Morgen kommt die Witwe seines Assistenten zu mir“. Das 1. , was diese besucherin sagte, als ich sie auf eschenburg ansprach: „er war sehr eitel“!

eschenburg hat den bundespräsidenten heuss ungefragt in 1 protokollfrage belehrt, was ich toll finde. Aber in bd 2, s. 217, steht unter eschenburgs foto, ob mit oder ohne ironie: „Präzeptor Germaniae“! daher muss er selbst sich halt nun auch von mir belehren lassen:
1. in seinem buch verwheckselt er caesar mit krösus und den rubikon in italien mit dem halys in der türkei!
2. Der verfassungsrechtler dürig (dessen bibliothek ich hab) steht darin mal als günter, mal als günther. Ebenso viktor und victor renner, bei dem meine schwiegermutter sheckretärin war. Oder wilhelm kaisen bzw kaiser. oder reinhold meier und maier. Von wilhelm hofmann /hoffmann ist vermutlich auch nur 1 variante korrheckt. Gilt auch für sefton del(l)mer. Otto bachhof schreibt er zwar nur 1x, dafür aber mit 1 h zuviel. Gustav-adolf „Rieht“ muss Rieth heißen (ich hab seinen künstl. Nachlass).
3. Schillers buch heißt nicht „Verbrechen“, sondern „Verbrecher“. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Verbrecher_aus_verlorener_Ehre
4. Peinlich wird’s dann mit schloss liechtenstein, das in der nähe von vaduz liegt. Gemeint ist aber schloss lichtenstein im kreis RT.
5. Wenn er „dira necessitas“ mit „harte Notwendigkeit“ übersetzt, verwheckselt er offenbar lat. dirus (grauenvoll) mit durus (hart) und bestätigt sein eig. Urteil, dass ihn latein nicht sehr interessierte.
6. Dass er 1 herzog von mecklenburg-strelitz 1 falschen vornamen zulegt, hab ich schon vor einigen tagen geschrieben.

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