Thomas Leon Heck

als KZ-Häftling erlebte Simon Wiesenthal 1942, dass ihn ein sterbender SS-Soldat um Vergebung bat.

er verließ den mann wortlos. seine Erzählung "Die Sonnenblume" schildert seinen Gewissenskonflikt, der ihn noch Jahrzehnte später nicht losließ. Hatte er das Richtige getan? Darf das Unverzeihliche verziehen werden? Wenn ja, wie? Wenn nein, wie weiterleben? das buch appelliert seit jahrzehnten an mich, es zu lesen. ich brachte es nicht fertig, zu belastend. jetzt bheckam ich es abermals herein, mit der bibliothek eines mannes, der viel für die verbreitung des werks getan hatte, was ich einem brief Wiesenthals an ihn entnehme. DAS ist das hecksemplar, das mich zum lesen verführt

59 Leuten gefällt das.
NEU im Laden
buch mit widmung v. bhavani shankar trivedi, gemälde (trompe l'oeil) des documenta-teilnehmers jan-hendrik pelz, memoirenmit verf.widmung v. richard kola mehr...
bibl. e. psychoanalytikers, u. a. "die schriften der anna freud" (10 bde), Sigmund Freud - Sandor Ferenczi: Briefwechsel (6 bde), protokolle der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (4 bde), ca 30 bde "Jahrbuch der Psychoanalyse", 400 hefte "PSYCHE - Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendung",...
briefnachlass von manfred hänisch, rottenburg-wurmlingen, leiter des dt hilfsvereins für das albert-schweitzer-spital in lambarene, u.a. mit autographen von jeanette siefert, schweitzers assistentin dort, Hungersnot-Zinnmedaille 1772 mit der Inschrift „Das Brod kos 6 Kr in Saxen 8 Pfen“ v. Johann...