Thomas Leon Heck

non cusi fan tutti

Ich besitze 1 buch von Hamsun in 1 auflage von nur 100 hecksemplaren: „Schiffer Reiersen vom Südstern“ mit 17 Orig.holzschnitten von Hans Alexander Müller, Leipzig 1934. Via google erfahre ich, dass der kollege loidl aus wasserburg 1 weiteres hecksemplar davon hat. Er schreibt, es trage eine widmung müllers an 1 gewisse „Susi“. Da meinem buch 1 liste mit 12 namen beiliegt, denen der künstler sein werk schenkte, zuerst seinen eltern, und darauf 1 Cusi steht, nahm ich sofort an, der kollege könnte sich verlesen haben. Er rief mich sofort zurück und gab mir recht. Zunächst erschien es uns beiden lediglich als 1 hübsches zusammenführen zweier belanglosigkeiten, was aber viel zum charme unseres berufs beiträgt. Der nheckste schritt jedoch, der versuch, cusi zu identifizieren, führte zu einem überraschenden erfolg: cusi hulbe ist gemeint, die Akademiesekretärin in Leipzig war und von der das antiquariat köstler derzeit 9 briefe anbietet, die sie von müller erhalten hat! Also klarer kann keine sache innerhalb einer halben stunde ghecklärt werden. Nun noch als letzte pointe: der bibliograph der werke müllers bietet selbst auch 1 buch mit widmung müllers an cusi an, hat diese aber in seinem angebotstheckst nicht identifiziert. Ich wette, dass er dies mit unserer information nachholen wird. leider kann ich nicht bei allen antiquaren von so 1 ghecklückten kommunikation sprechen.

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