Thomas Leon Heck

leihe

ich erhielt jüngst eine email mit dem angebot eines antiken möbels. der anbieter schrieb: "als leihe hätte ich gern 200€". wollte er das stück bei mir beleihen? ich bin doch kein pfandleiher. nein, er meinte: "als LAIE". für solche leute eigentlich hab ich hier dutzende rechtschreibwörterbücher. das problem:

er hat 1. kein problembewusstsein, dass er sich überhaupt irren könnte,

2. wenn er es hätte, würde er leihe nicht unter laie und umgekehrt finden,weil zwischen beiden woertern seitenweise andere stehen

3. wenn er es doch fände, würde ihm der fehler vielleicht noch immer nicht dämmern , weil sein wort ja "richtig" dasteht.

man hat es nicht leicht als praeceptor germaniae

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2 gemälde von j. schimmel: dekoratives früchtestilllleben + landschaft,
ca 1 000 ansichtskarten an Friedrich Aichinger, Jahrgang 1930 und später Fachschulrat in einer Stuttgarter Sehbehindertenschule sowie gründungsmitglied der christian-wagner-gesllschaft, plakette 1912 des juweliers klein, stuttgart, gegr. 1862
porträt einer lesenden biedermeier-dame, dat. 1880, sign. "m. Autenrieth" (wohl der mannheimer maler)