Thomas Leon Heck

Die entlassung des generalbundesanwalts

veranlasst mich, auf einen identischen vorgang hinzuwiesen, in den ich nachträglich involviert war. Ich habe schon oft berichtet, dass ich etliche der geschenke erworben habe, die der schah dem bundeskanzler kiesinger mitbrachte anlässlich seines staatsbesuchs in der brd 1967, der die 68-er revolution ausgelöst hat. Die unruhen in berlin führten zum tod des studenten benno ohnesorg. In der biografie ohnesorgs aus der feder seines freundes uwe timm las ich, dass er sich nur an zwei politische debatten mit dem eigentlich unpolitischen benno erinnere, davon die eine über die als empörend empfundene ernennung von wolfgang fränkel zum generalbundesanwalt trotz dessen ns-vergangenheit. Nun erstaunt es vielleicht, dass sich fränkels bibliothek ebenfalls bei mir befindet.
Zu Fränkel siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Fr%C3%A4nkel
Er wurde 1962 entlassen, u.a. weil er im 3. reich einen mann hinrichten ließ wg rassenschande, obwohl der sex zwischen den beteiligten einvernehmlich gewesen war.
Das von der ddr gegen ihn verfasste buch musste ich weglegen, weil es zu deprimierend war.
Als er schließlich 105-jährig starb, hatte er nach meinen berechnungen ca 5 mio € pension kassiert.
Ich habe aber noch nie eine bibliothek gehabt, die so gelesen war wie seine: bes. goethe und musik.

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1. ausg. v. liebig "chemische briefe", bibel mit widmung des pfarrers in oberhausen Gustav Theodor roffhack,
schreiben d. jüd. händlers adler soma aus budapest 1930, umfangr. entnazifizierungsakte v. ernst jaggy, sohn des bürgermeisters karl j. von mössingen, bücher aus d. bibl. v. georg kahlbaum