Vor wenigen wochen war 1 kunde hier, der nicht nur todkrank aussah, sondern auch zugab, es zu sein. trotzdem interessierte er sich lebhaft für schöne sachen und thematiken bestimmter bücher, was mich erstaunte. nun ist er gestorben. Da er seinen versuch zu feilschen bei mir schnell aufgab, kann ich ihn in guter erinnerung behalten.
nicht rudolf schmid erwähnt, der 1 schwiegersohn von queen victoria erzogen hat. als ich gerade in seiner raren autobiographie schmökere, die ich ebenso besitze wie 1 wohl eigenhändiges tiefsinniges gedicht von ihm über träumen, finde ich dort 1 ephorus reuß erwähnt. Gleichzeitig ist 1 nachfahrin von diesem, eine geb. reuß, hier im laden!
sie kannte 1 charakterkundliches buch über „Schädelmerkmale ...als Hilfsmittel im Geschäftsverkehr“ nicht, für das ihr vater 1927 die typographie gemacht hat.
die leiterin des städt. Museums Baden-Baden hat mir soeben 1 koffer des „kaiserlichen hofsattlers“ heck von dort abgekauft (mit dem ich leider noch keine verwandtschaft nachweisen kann, was schade ist, da ich stets gerne noch 1 draufsattle). Nun kam heraus, dass sie in dusslingen ihre magisterarbeit schrieb.
auf 1 tragbaren tragbahre ans auto gebracht
im demnächst umzubenennenden SCHAMBUCH-museum kennt man diese schreibung noch nicht
1 kunde lieferte mir eine 40 kilo-sammlung fotos, bücher, plakate u.a. zu christopher lee ein, dem dracula-darsteller, den die frau meines kunden persönlich kannte. Damit die 14 autogramme nicht verlorengingen, tat ich sie in 1 mappe. die sammlung verkaufte ich schnell. nun erst tauchten die autogramme auf meinem schreibtisch wieder auf! Die einlieferer dürften sich über 1 nachzahlung freuen.
In dusslingen lebte 1 hochrangiger offizier der us-army. Wir lernten uns beim spaziergang kennen, er kam in meinen laden, kaufte und ließ mich die ware zu sich nach hause liefern, wo ich auch hineingebeten wurde, kurz, wir verstanden uns prächtig. Als ich ihm nach monaten wieder mal begegnete, war er abweisend, noch ärger seine frau. Meine these ist, dass er als militär zugang zu daten der nsa hat, wo er von meinen, ihm missliebigen, kontakten und internetaktivitäten erfahren hat.
gut ein halbes dutzend mal hier habe, beschloss ich, nun endlich meinem auto das du anzubieten. da es sich um 1 us-fabrikat handelt, kennt sich da jemand aus? reicht es, wenn man ihm sagt: "you can say you to me"?
habe gerade die namen auf 18 von grabkreuzen abgenommenen emailleschildchen mit den lebens- und sterbedaten von villinger ursulinerinnen (=nonnen) gegooglet und, wie erwartet, fast nichts über sie herausgefunden, über manche gar nichts. theologisch entscheidend die frage, ob sich JEMALS nach mir noch jemand mit derselben gruppe befassen wird oder ob's das dann war für sie.
betr. meine website und 1 von mir verfasstes buch: "Sie haben eine wirklich wundervolle Website! Es macht viel Spaß, darin zu "blättern"! Für die Arbeit am Kunsthistorischen Institut (...) ist der "Weltkunst Abbildungs-Index" ein wichtiges Arbeitsmaterial"
vor 35 jahren wirkte ich an dem monumentalwerk "aufstieg und niedergang der römischen welt " mit, als 1 der wenigen korrhecktoren, die in 7 sprachen fehler finden konnten. leider hat der herausgeber vergessen, mich in dem von mir mitbearbeiteten band zu erwähnen, weshalb es mir auch in diesem fall schwerfallen dürfte, meine behauptung zu beweisen.
GERADE FUHR EINER MEINER LIEBLINGSMITARBEITER AN MIR VORBEI UND HIELT AN; UM MIR SEINEN FLOHMARKTFUND ZU ZEIGEN: ICH ERKANNTE DAS GEMÄLDE SCHON VON HINTEN WIEDER; DA ICH ES HEUTE FRÜH UM ACHT SCHON GESEHEN HATTE: UND HEUTE KAUFTE EIN KUNDE BEI MIR EIN GEMÄLDE FÜR EIN VIELFACHES DESSEN; WAS ES IHN VOR LANGEM AUF DEM FLOHMARKT GEKOSTET HÄTTE: ABER ALS ER ES KAUFEN WOLLTE NACH EINER BEDENKPAUSE; WAR ES SCHON WEG:
meine frau wohnte einst tür an tür mit einer akademikerin. Als diese mich mal in ihre wohnung bat und ich staunend die dort hängende wertvolle kunst bemerkte, wollte die dame von meiner frau am nächsten tag den wohnungsschüssel zurück, den sie ihr 10 jahre vorher für notfälle übergeben hatte. gestern bekam ich die bibliothek eines psychiaters herein, der offenbar auch der nervenarzt der misstrauischen gelehrten war. das lässt mich die sache in 1 etwas anderen licht sehen