im prüfungszeitraum fand der (übrigens sehr nette) prüfer so gut wie nichts. da ich während seiner anwesenheit aber fertig wurde mit meiner steuererklärung für 2009, gab ich sie ihm mit, anstatt wie sonst sie selbst beim finanzamt abzugeben. obwohl der umschlag verschlossen war und an meine sachbearbeiterin adressiert, bekam der prüfer (legal?) kenntnis vom inhalt, wobei ihm irgendetwas spanisch vorkam, so dass er kurzerhand eine anschlussprüfung für das jahr 2009 anordnete. dabei fand er nun erhebliche defizite, die zu begleichen mich einige tausend euro kostet. merke also: das postbeamtentum ist abgeschafft, benutze daher nie einen finanzbeamten zu postalischen zwecken. als ich dem prüfer seufzend sagte, der tod sei doch eine gewisse erlösung, zumindest von den lasten der steuererklärung, meinte er: "wissen Sie denn, wie es im jenseits weitergeht? vielleicht kommen Sie ja dort zu meinem richtig scharfen kollegen!"