Einst suchte ein Kunde „Das Schiff Esperanza“ bei mir erst, als er es weder im Buchhandel noch in öfftl. Bibliotheken bekommen hatte. Ich hatte es da, für 10 Cent! Er gab mir großzügig 20 Cent und dürfte sich gefragt haben, wie ich davon leben kann. Das frage ich mich auch, aber noch mehr, wie ein Staat auf Dauer griechische Verhältnisse aushalten kann, dessen Bürger zu einer Anspruchsmentalität erzogen wurden, die da verlangt, die Allgemeinheit solle geschätzte 30€ für jede einzelne Ausleihe zuschießen, damit alle sich kostenlos Bücher beschaffen können, bevor man den Einzelnen zumutet, selbst ein paar Cent im Handel auszugeben. Nun zu den Büchern zum Thema Weihnachten, die nach einem Tagblatt-Bericht in einer öfftl. Bibliothek schnell fast komplett verliehen waren: Ich habe 500-1000 davon da, ab 50 Cent. . Noch eine Rosine aus meinem Christstollen: Jüngst bekam ich die Bibliothek eines Spitzenbeamten herein, der 105jährig starb und 48 Jahre steuerfrei Pension kassiert hatte, etwa 5 Mio €. Dafür muss ich oft das „Schiff Esperanza“ verkaufen. Aber Esperanza heißt Hoffnung.