Thomas Leon Heck

Gerade ging 1 kunde, der als raumaustatter für 1 aufenthaltsraum in der industrie

300 bücher zum gesamtpreis von 200€ + mwst suchte und fand. Natürlich bheckam er für das geld nur dheckoware, aber das ist seinem auftraggeber egal. Ich frage mich schon, was das für 1 niveau ist, wenn man in die „wohlfühloasen“ der mitarbeitenden nur ramschbücher stellt. Aber ich bin alt und brauche das geld.
Erinnert mich an das gegenteil am anderen ende der preisskala: kam 1 porschefahrer und sagte, er habe sich 1 neues regal bauen lassen und suche dafür 6 meter lederrücken. Es dürfe ruhig teuer sein. Aus 1 reihe des 18. Jhdts musste ich die stiche raustrennen, weil ihm der preis sonst zu hoch gewesen wäre. Am abend hatte ich 20 000 dm eingenommen, aber ich war nicht glücklich. Ich war jung und brauchte das geld.
das schlimmste, was ich in der hinsicht erlebte, war 1 anruf aus dem evang. stift in tü, wo ich bücher aus dem dortigen aufenthaltsraum erwerben sollte. dort haben hegel, höldelrin und schelling jahre in 1 gemeinsamen raum verbracht. aber was ICH dort angeboten bheckam, war nur furchtbar. ich meine mich zu erinnern, dass ich nur 1-2 bücher mitnahm.
der o.a. raumaustatter erwarb für sich selbst aus echtem interesse auch einige bücher, die deutlich weniger kosteten. der kauf war aber für mich trotzdem wesentlich befriedigender.

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neulatein. gedichte v. joh. secundus, paris 1748, mit orig.einband bezeichnet "Seltmann" (wohl der eigentümer), 2 gemälde von j. schimmel: dekoratives früchtestilllleben + landschaft, brief v. Alkmar von Kügelgen
ca 1 000 ansichtskarten an Friedrich Aichinger, Jahrgang 1930 und später Fachschulrat in einer Stuttgarter Sehbehindertenschule sowie gründungsmitglied der christian-wagner-gesllschaft, plakette 1912 des juweliers klein, stuttgart, gegr. 1862
porträt einer lesenden biedermeier-dame, dat. 1880, sign. "m. Autenrieth" (wohl der mannheimer maler)