Thomas Leon Heck

fast schon unheimlich

ich besitze 1 Sophokles "antigone"-ausgabe aus dem besitz eines an der kz-haft gestorbenen jüdischen niederländers.
Kreon, könig von Theben, erlässt ein gebot, wonach der tote bruder antigones nicht bestattet werden dürfe, weil er das Vaterland verraten habe. Der Versuch, ihn zu bestatten, soll mit dem Tod geahndet werden. Doch Antigone stellt ihr eigenes Gewissen über das Gesetz und glaubt, den Göttern mehr gehorchen zu müssen als den Menschen. Sie leitet die vorgeschriebenen Rituale ein. Nachdem Antigone ihrem Bruder so den Einzug in den Hades ermöglichte, wird sie von einem Wächter entdeckt. Dieser führt sie zu Kreon und berichtet ihm, was Antigone getan habe. Antigone behauptet, das vor den Göttern Richtige getan zu haben. Sie sei bereit, für ihre Tat vor dem Gesetz zu büßen. Kreon verurteilt Antigone zum Tode durch Begraben bei lebendigem Leibe. Antigone entzieht sich durch Suizid dem Hungertod.
Antigone und Kreon sind die Pole gegensätzlicher Standpunkte gegenüber dem Stellenwert der Götter, der Gesellschaft und den Verpflichtungen gegenüber der Familie. Sophokles bezieht dabei Stellung gegen Kreon, der die Ordnung und Hierarchie seines stadtstaats über die Gebote der Götter setzt.
da besitzt nun dieser junge holländer 1 deutschsprachiges buch buch und wird später selbst opfer (er stirbt an einer art Hungertod) des deutschen kreon-hitler, der das Vaterland über das recht stellt. https://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Kok_(Zeichner)

NEU im Laden
Georg Heinrich Christoph Lippold und Carl Philipp Funke: Neues Natur- und Kunstlexicon, enthaltend die wichtigsten und gemeinnützigsten Gegen-stände aus der Naturgeschichte, Naturlehre, Chemie und Technologie (3 Bde a-z, Weimar: Industrie-Comptoir, 1801-4), plakat um 1930 der 1903 gegründeten GKW...
1. ausg. v. liebig "chemische briefe", bibel mit widmung des pfarrers in oberhausen Gustav Theodor roffhack,
schreiben d. jüd. händlers adler soma aus budapest 1930, umfangr. entnazifizierungsakte v. ernst jaggy, sohn des bürgermeisters karl j. von mössingen, bücher aus d. bibl. v. georg kahlbaum