Thomas Leon Heck

1 facebook-freundin teilt mit, dass gestern ihr mann starb,

und dankt dem klinikseelsorger für die gute sterbebegleitung. dieser pfarrer war seit der schulzeit mein bester freund, hat mich aber maßlos enttäuscht. denn als er die gefahr spürte, dass ich ihn an glaubensintensität überholen und vor allem seiner evang. landeskirche verloren gehen könnte, ließ er mich ohne 1 wort des abschieds fallen. tatsächlich hat er 1 stipendium in das berühmte ev. stift in tü angenommen, während ich es ausgeschlagen habe und auch aus der kirche austrat.
1x betrat er, ohne seinen motorradhelm abzusetzen, den laden schräg gegenüber von meinem. die maskerade nützte ihm nichts, ich erkannte ihn trotzdem und lächelte ihn an. er lud mich mehrfach zu klassentreffen ein. da er meine zurückhaltung erkannte, sagte er 1 satz, der zu den dümmsten meines lebens gehört: "sie fragen nix"! soll ja wohl heißen, dass ich als ehemaliger klassenprimus mich meiner "karriere" schämen könnte.

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11 sign. exlibris (bes. baltischer adel, erika von anrep, rudolf von freymann, gabriele klein, uhla "sum quod vorlabm", peter clapier de colongue, arnold von vietinghoff, Anna dumstrey, eugen (von?) bergmann, Ludenhof, m. von zur mühlen, alle von Grünewaldt
umfangreicher briefwhecksel von peter goes, sohn von albrecht goes, mit 1 mössingerin, brief v. Leo Winkelsberg aus zagreb, wohin er als jude emigriert war, buch aus der bibliothek v.
akten um 1928 von hans heidelberger (sigmaringen), 2oo fotos von/postkarten an den tüb. verleger alex. fischer und den buchhändler carl tränkle, die der familie riethmüller die zweitälteste buchhandlung deutschlands, osiander, verkauft haben, buch aus d. bibl. v. Felix Grafe, wohl