Schon im jahr nach meiner einschreibung an der universität tü erhielt ich 1 akad. Preis für 1 arbeit über den kirchheimer dekan Jon. Fr. Bahnmaier, der wg gewisser sympathien für den kotzebue-mörder sand 1819 dorthin strafversetzt worden war. Für meine recherche übernachtete ich in kirchheim/teck bei dem frdl pfr. kuppler, der mir jahre später teile der nachlässe von anna müller-tannewitz und ihres bruders hrch uhlendahl verschaffte. Die tochter des malers walter gutbrod, dessen 10 000 hinterlassene werke ich habe, wohnt auch dort, ebenso 1 meiner besten kunden. Nun ist dort etwas passiert, was mich tierisch aufregt: ich habe den papiernachlass des kirchheimers karl röhm, den das dortige archiv zur ansicht haben wollte. So sandte ich 2 kartons dorthin mit dem dürftigen erfolg, dass man mir gerade mal 5 teile von tausenden abkaufte. So weit, so gut. Aber 1 akte mit ns-material war mir so wichtig, dass ich sie heckstra in 1 plastikkladde stheckte, die einzige in den 2 kartons. Sie sollte fast so viel kosten wie der papierene rest zusammen. Um sicherzustellen, dass mir dort nix unterschlagen würde, schließlich habe ich schon mind. 4 beamte beim klauen erwischt, habe ich die akte samt kladde gewogen, um so später nachwiegen zu können, ob etwas fehlt. Als nun die 2 kisten zurückkamen, suchte ich ca 45 min. nur nach dieser kladde, ohne erfolg. Die von mir privat tel. erreichte sachbearbeiterin sagte mir dann, dass sie die plastikkladde aus konservatorischen gründen entfernt habe! Als ich meinen suchaufwand benannte, erhielt ich statt 1 entschuldigung nur die schnippische, selbstgerechte antwort „ich habe das aufgewertet!“ was mir halt nicht auffiel, da auch kein begleitschreiben beilag. ich fand also nun die akte tatsächlich in 1 mausgrauen papiermappe, die den von mir mitgesandten so ähnelt, dass ich ohne den hinweis und weitere stundenlange suche die akte nicht gefunden hätte. nun suchte ich in ihr nach dem einlieferungsschein, den ich von röhm hatte für 1 einschreiben an hitlers stellvertreter hess. Auch den finde ich nicht. Ob weiteres fehlt, kann ich im moment noch nicht sagen. Nachwiegen kann ich ja in abwesenheit der verpackung nicht mehr! Das rechtsamt der stadt lehnt jeden schadensersatz für meinen suchaufwand ab, dabei habe ich für die erhebliche seelische belastung nichts berechnet. Die stadt bestreitet, den schein zu haben, die justitiarin droht mir sogar: „werde bei Verdichtung eines entsprechenden Verdachts eines versuchten Betruges Anzeige bei der Polizei erstatten.“ Soll heißen, ich würde das fehlen evtl nur vortäuschen mit gewinnabsicht. Anstatt einen gütlichen vorschlag zu machen für 1 von ihrer seite zu verantwortenden fehler (dessen gute absicht ich nicht anerkenne, da ich die folgen solcher eigenmächtigkeit zu tragen habe), lässt man alles eskalieren.