innerhalb weniger wochen las ich 2 biographien über 2 frauen, beide namens paula, um 1900 geb., in wien tätig, unverheiratet, kinderlos, ähnlich aussehend, schlichte gemüter von geringer bildung, beide mit engsten beziehungen in die höchsten kreise, die 1 als schwester hitlers ins zentrum der macht, die andere als haushälterin sigmund freuds ins zentrum des geistes. Paula fichtl war eng mit freuds verbunden, so dass ihre biographie für mich spannender war als die von paula hitler, die zu ihrem bruder kein enges verhältnis hatte. Aber von ihr besitze ich den eigenhändig signierten sozialhilfeantrag, den sie 1957 in berchtesgaden stellte. Am wertvollsten ist darin der hinweis, dass sie bis 1945 von adolf jährlich 9 000 reichsmark erhalten hatte, das entsprach etwa ¾ seines kanzlergehalts.