es zeigt alfred hagenlocher, der im jahr davor in der von ihm geleiteten städtische Galerie Albstadt 1 fleer-ausstellung veranstaltet hatte. hagenlocher habe ich als beeindruckende persönlichkeit kennen- und schätzen gelernt. Ich bekam große teile seines nachlasses, vor allem seine wilh. Laage-sammlung. Als mir seine witwe berichtete, wie schlecht er sie behandelt habe, erfuhr meine wertschätzung schon 1 erhebliche schmälerung. Nun kam auch noch heraus, dass er bei der gestapo war. Als er 1 villa der jüd. familie haarburger in stgt bezog, musste diese innerhalb 24 h ihr haus verlassen. Alice haarburger war schon deportiert und wurde bei riga umgebracht. Auch ihren kompletten künstlerischen nachlass hatte ich. Der zusammenhang erstaunt mich. Bemerkenwert finde ich, dass auch hagenlocher künstler war und wunderbar delikate kunstwerke geschaffen hat, die zu seiner ideologisch motivierten brutalität in einem ebenso wenig verstehbaren gegensatz stehen wie das klassische weimar zu dem nahebei liegenden kz buchenwald. ich hoffe, die bronze an 1 museum verkaufen zu klönnen, das diesen kontrast darstellen will.