Wie so oft befügelte mich die pure präsenz der bücher, und mir kamen die verschiedensten gedanken, z.b., wieso ich doppelt so viele bücher über johannes paul II habe wie über benedikt XVI. oder: wie tief verwurzelt doch die abneigung eines ehemaligen protestanten gegen diese institution ist, so dass mir kaum eines der kirchenoberhäupter sympathisch ist, gerade mal johannes XXIII. Manchmal wünschte ich mir ein mikrofon für ein ungefiltertes brainstorming. Natürlich muss ich zuletzt wieder persönlich werden: von paul VI hatte ich sein geschenk an kanzler kiesinger, über eine spende ratzingers besaß ich eine urkunde, aus der hervorging, dass ernst bloch zu demselben zweck 10x so viel gestiftet hat, und eines der bücher in dem papstregal verfasste ein mann, mit dem ich seit über 30 jahren eine verunglückte beziehung pflege.