in der Wohnung von Javier Marías hängt ein Ölbild des deutschen Malers Paul Keller-Reutlingen, eine Flusslandschaft bei Nacht. Das mysteriöse Gemälde entspricht dem Mann, der es vor Jahren auf einer Auktion kaufte und mit nach Madrid brachte. Es sind die dunklen Zonen, die ihn interessieren, Ereignisse, die nur in unserer Phantasie existieren, die Geheimnisse des Nichtgesagten. Das ist es, was Javier Marías von guter Literatur fordert. Szenen, die ihn verlocken, ein anderes Reich zu betreten. Wie ein Streichholz, das in einem dunklen, unbekannten Zimmer aufflammt. (FAZ). der autor hat mir, der das werkverzeichnis kellers erstellt, geschrieben, er wundere sich, dass der maler in seiner heimat nicht bekannter sei.