Thomas Leon Heck

ahnungslos

Einen Louis-Seize-Stuhl hatte ich von einem Kollegen in Kommission genommen, der bei ihm schon jahrelang unverkauft geblieben war. Er hielt ihn für ein Stilmöbel nicht aus der Originalzeit, sondern um 1880. Auch bei mir stand das gute Stück ohne Erfolg. Als ich es nach langer Zeit zurückbringen wollte und vor der Ladentür abstellte um abzuschließen, fragte mich eine Passantin, ob ich das Stück auf den am selben Tag stattfindenden Sperrmüll stellen wolle. In diesem Fall würde sie ihn gerne mitnehmen. Trotz des erfreulichen Interesses konnte ich ihr die Bitte nicht erfüllen und gab dem Kollegen sein Stück zurück. Nach weiteren Jahren stellte sich heraus, daß der Stuhl doch aus der ersten Zeit stammte und von uns stets viel zu billig angeboten worden war.

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buch aus d. bibl. v. gustav seiz mehr...
briefnachlass von manfred hänisch, rottenburg-wurmlingen, leiter des dt hilfsvereins für das albert-schweitzer-spital in lambarene, u.a. mit autographen von jeanette siefert, schweitzers assistentin dort
meine bislang bedeutendste erwerbung dieses jahres: der schriftnachlass des arztes August Heisler mit briefen von ns-größen, aus dem albert schweitzer-umkreis, aus dem umfeld des internats salem, das gästebuch seines sanatoriums mit eintrag von max von baden, letztem kanzler des kaiserreichs, u.v.a....