folgende geschichte aus seinem und meinem leben preiszugeben: 1958 studierte er bei ernst zinn in TÜ. dieser empfahl wärmstens das lateinlexikon von klotz. 1985 besaß kiefner den klotz aber immer noch nicht, was er dem prof. zinn schriftlich mitteilte. der legte diese mitteilung in seinen eigenen klotz. als er starb, erwarb ich seine bibliothek und fand die notiz. so kam dr. kiefner zuletzt doch noch an seinen klotz, und sogar das exemplars seines verehrten lehrers zinn! kiefner nennt dies ein "jahrhundertgeschenk"! ich selbst habe mit ernst zinn übrigens meine vielleicht anrührendste geschichte erlebt: ich traf den längst emeritierten gelehrten ein einziges mal in seinem wohnhaus, um ihn zu einem wissenschaftlichen thema zu befragen. als ich nun jahre später, nach seinem tod, seine vielen bücher auszeichnete, kam mir aus einem ein zettel entgegen, auf den er eigenhändig notiert hatte "thomas heck 19 uhr 30"! jedem zweifler kann ich dieses dokument menschlicher verwobenheit vorlegen.