Thomas Leon Heck

Hartnheckig

Ein guter kunde von mir hatte die angewohnheit, nur die kunst haben zu wollen, die bei mir daheim war, so nach dem motto: die (zahnpasta) gibt der zahnarzt seiner familie. Wenn ich geld brauchte, gab ich manches her, das ich anschließend oft vermisste. so fehlte mir besonders ein glasgemälde, das ich erst nach jahrzehnten identifiziert hatte als ehemaligen besitz des königs wilhelm von württemberg.
Eines tages kam eine frau und brachte ein bullauge, das sie von ihrem nachbarn geerbt hatte. Es war der nun verstorbene besitzer meines königlichen gemäldes! Ich recherchierte im netz und fand seinen sohn heraus, der mir mein lieblingsstück tatsächlich zurückverkaufte. Nun stecke ich wieder in demselben ewigen dilemma jedes leidenschaftlichen kunsthändlers: behalten oder verkaufen?

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Georg Heinrich Christoph Lippold und Carl Philipp Funke: Neues Natur- und Kunstlexicon, enthaltend die wichtigsten und gemeinnützigsten Gegen-stände aus der Naturgeschichte, Naturlehre, Chemie und Technologie (3 Bde a-z, Weimar: Industrie-Comptoir, 1801-4), plakat um 1930 der 1903 gegründeten GKW...
1. ausg. v. liebig "chemische briefe", bibel mit widmung des pfarrers in oberhausen Gustav Theodor roffhack,
schreiben d. jüd. händlers adler soma aus budapest 1930, umfangr. entnazifizierungsakte v. ernst jaggy, sohn des bürgermeisters karl j. von mössingen, bücher aus d. bibl. v. georg kahlbaum