Der zopf von julia timoschenko erinnert mich im rahmen der faschismusvorwürfe an die neue ukrainische regierung an die frisur der reichsfrauenführerin gertrud scholtz-klink, der ich einmal begegnet bin im kreis tübingen, wo sie bis zu ihrem tod 1999 lebte. Als kriegsverbrecherin bekam sie keine rente und musste damals bücher verkaufen, die ich z.t. heute noch habe. Es war eine begegnung der 3. art, als hätte ich napoleon getroffen. Sie trug einen runenring, hatte noch immer diesen zopf wie auf den fotos aus dem 3. reich und wusste natürlich von nichts. Dass ich den versilberten gürtel mit runen der führerin der größten frauenorganisation der welt nicht kaufte, halte ich nachträglich für einen fehler.   Ich ertappte sie möglicherweise bei einer lüge: von einer rezensentin ihres buchs „die frau im dritten reich“ (das sie mir signierte) war sie scharf angegriffen worden mit hinweis auf ihre rede vor dem parteitag in nürnberg. Scholtz-klink behauptete nun, diese rede stehe ihr nicht mehr zur verfügung. Sie hat sie mir aber verkauft! Es ist nur schwer vorstellbar, dass sie das buch mit dieser rede erst nach der wohl unwahren replik erworben haben soll. So erweist sich wieder mal das antiquariat als ernstzunehmende historische quelle.