Thomas Leon Heck

pathetische entgleisung?

 
Heute vor genau 20 jahren erschien der erstaunlichste satz, der je über mich geschrieben wurde: „Wohl der Stadt, die solch einen skurril-genialen Einzelgänger wie diesen Sammler und Verleger ihren Bürger nennen kann“ (Schwäb. Tagblatt v. 27.12.1993).
Der autor besprach die tübinger blätter von 1994, die „unübersehbar an journalistischer Professionalität gewonnen“ hätten. „Für meinen Geschmack am kurzweiligsten und pointiertesten“ findet er die „einfühlsame und unprätentiöse Geschichte über den Antiquar Thomas Leon Heck“. Es folgt der zitierte satz, über den mein narzissmus unkritisch zustimmend sagt „mehr davon“, aber der stilist in mir schüttelt je länger je mehr den kopf darüber: ist das nicht eine pathetische entgleisung?

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1. ausg. v. liebig "chemische briefe", bibel mit widmung des pfarrers in oberhausen Gustav Theodor roffhack,
schreiben d. jüd. händlers adler soma aus budapest 1930, umfangr. entnazifizierungsakte v. ernst jaggy, sohn des bürgermeisters karl j. von mössingen, bücher aus d. bibl. v. georg kahlbaum