Am Sonntag erwarb ich 2 bibliotheken, die nicht nur deshalb hochspannend für mich waren, weil ich auf ihnen die ganze soziale leiter von oben bis unten hinauf- und hinabsteigen konnte. Darunter befand sich ein buch mit einer gedenkrede von henry kissinger, der sicherlich zu den einflussreichsten politikern der gegenwart zählt, auf den ehemaligen bosch-chef Hans L. Merkle, bei dem einst meine schwiegermutter arbeitete, als er noch in reutlingen tätig war. In einem gehobenen restaurant bediente mich öfter ein kellner, den ich auch privat kennenlernte. Ich sagte mal zu ihm, er sei der geborene butler. Offenbar sahen dies merkle und seine tochter, die ebenfalls dort verkehrten, genauso, denn sie engagierten den zuvorkommenden mann als - butler. Leider verstanden sie sich anschließend nicht so gut wie erhofft, so dass der ehemalige kellner auch durch diesen wechsel nicht sein glück machte. Aber immerhin eine nette an-heck-dote, oder?