Gestern bekam ich zufällig von der zeitschrift DIE KUNST UND DAS SCHÖNE HEIM das aprilheft 1957 in die hände, also aus dem monat meiner geburt. Zu der gesamten zeitschrift habe ich nicht nur 1997 das register veröffentlicht (isbn 3-924249-23-7), sondern auch von den AUTOREN dieses heftes einen als kunden gewonnen, einen anderen besucht. Zu den in dieser nummer erwähnten KÜNSTLERN: mit arthur fausers witwe und seiner schwiegertochter hatte ich tel. und brieflichen kontakt, oskar schlemmers von mir erworbene totenmaske transportierte ich in meinem auto, von h.-j. harpignies besaß ich mal ein ölgemälde, von albrecht appelhans bin ich ein enkelschüler. Zu den INSTITUTIONEN im april-heft: die dort erwähnte hans-thoma-gesellschaft reutlingen hatte einen vorsitzenden, alfred hagenlocher, dessen sammlung großteils zu mir kam, die stadt crailsheim wurde von gustav schleicher wiederaufgebaut, dessen künstlerischer nachlass bei mir ist. Zu den BÜCHERN: das dort erwähnte lexikon thieme-becker hat einen nachfolger, das AKL, zu dessen autoren ich gehöre. FERNER: das heft ist komplett falsch paginiert, was außer mir vielleicht 56 jahre lang niemand bemerkt hat. Und ZULETZT: auf der einbandrückseite ist ein ganzseitiges inserat von vorwerk, von denen ich mal 500 dm schmerzensgeld bekam (die geschichte habe ich hier neulich erst erzählt - bitte oben rechts in meiner suchmaschine vorwerk eingeben.)  FAZIT: die lektüre einer 56 jahre alten zeitschrift muss nicht langweilig sein.