Thomas Leon Heck

Ungeöffnete briefe:

 
Ein phänomen, das mich immer wieder fasziniert, sind  ungeöffnete briefe in nachlässen.
Noch bevor der empfänger den brief des absenders gelesen hat, ist er schon tot! In meinem nachlass dürfte sich auch ein solcher vorfinden, ob er allerdings dort bemerkt werden wird, weiß ich nicht.
Es gibt wohl nur 2 arten solcher ungelesenen briefe: die, die einen zu sehr belasten würden, und die, die einen zu wenig interessieren. Im nachlass des arztes von hap grieshaber fand ich gerade einen der letzteren art vor: den dank eines patienten, für einen arzt offenbar nicht immer spannend.

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hübsche lederbände mit namen "von sternstein bielefeld",
bibliophile miniaturbuchausgabe von Bettina Wegners Ballade "sind so kleine hände", "hans blumenberg - carl schmitt briefwechsel" mit widmung von nicole falkenhayner an michael nau, terrorismusforscher,
Rechts-Erkenntnisse der Gerichtshöfe des Königreichs Württemberg (Eine Beilage des Regierungsblatts) 1825-31, 1833-36, 1840-44, 1849, später separat straf-Erkenntnisse der Gerichtshöfe des Königreichs Württemberg 1850, 1852 -55, 1857, 1859, 1861, 1865-66, 1868, 1870-71 mit namentlicher nennung...