In tübingen wohnten wir in der nähe einer vorwerk-filiale, mit der konsequenz häufiger, verbotener und lästiger vertreterbesuche, die ich mir mehrfach und schließlich mit erfolg verbat, denn  ich erhielt ein schreiben, dass ich künftig nicht mehr belästigt werden würde. doch nach geraumer zeit läutete es wieder, diesmal war es ein vorwerk-mann, der seiner assistentin offenbar so richtig zeigen wollte, wie es geht. Doch bevor(werk) er seine überzeugungskünste demonstrieren konnte, verlangte ich seine visitenkarte, die er verweigerte, ebenso wie seinen namen. Da entriss ich ihm den aktenkoffer, um seine daten darin zu finden, woraufhin beide die flucht ergriffen und mir den koffer kampflos überließen. Abends besuchte mich die polizei: ich war wg diebstahls angezeigt worden. Den vorwurf konnte ich glaubhaft entkräften, da ich keine aneignungsabsicht hatte. Wie ich mich kenne, erstattete ich nun meinerseits anzeige wg hausfriedensbruchs und körperverletzung, da der besuch natürlich in der Mittagsruhe erfolgte. Zu guter letzt erhielt ich einen scheck über 500 dm mit persönlichem entschuldigungsschreiben des vorstandsvorsitzenden! MEINE SCHÖNSTEN 500 dm je. Ich erzähle das lange zurückliegende ereignis nur, weil ich vor kurzem einen vorwerk kobold- staubsauger hereinbekam, ca 70 jahre alt und intakt! Ich schrieb also vorwerk gestern eine mail mit der bitte um datierung der gehäusenummer (um 580 000). Nun rief so eine pfeife an und erklärte, er sei seit 35 jahren bei der firma und kenne das modell nicht, es müsse also älter sein. Als ich ihm sagte, es sei noch aus dem „deutschen reich, also vor `45“, antwortete er: „wenn es 45 jahre als ist, gibt es darüber keine unterlagen“. Ein firmenarchiv gebe es nicht, was ich im übrigen bezweifle, aber mir reicht es nach diesem anruf mal wieder für jahre von vorwerk.