Ich bin gerade in einer bibliophilen trotzphase und lese derzeit nur bücher, die hier herumliegen wie blei, um über die welt den kopf schütteln zu können. Das hier häufigste gebrauchte buch außer der bibel ist GÖTTER, GRÄBER und GELEHRTE von ceram. Ich hab es etwa 50x da. Da es im bücherbund erschienen ist, rümpfen viele akademiker darüber die nase. Nun lese ich also endlich diesen „roman der archäologie“ und bin begeistert, wie ich es nicht anders erwartet hatte: wie unfassbar spannend die lebensgeschichten von winckelmann, schliemann und champollion. Die wirkung des buchs reicht sogar bis in mein unterbewusstes: heute nacht träumte ich, ich hätte den nachlass eines malers entdeckt, der den widerstand türkischer teppichhändler gegen das 3. reich dargestellt hat, was historisch und kunstgeschichtlich eine kleine sensation war.