An MALERPOETEN, also literarisch-bildkünstlerischen DOPPELBEGABUNGEN, in reutlingen im 20. jahrhundert fallen mir nur 3 ein: hermann hesse, der aber nur wenige wochen in RT war (ein dichter von weltrang, dessen malerei ich aber naiv finde) gerd gaiser, der als deutscher nachkriegsschriftsteller erstrangig ist, während seine malerei demgegenüber stark abfällt günter bruno fuchs, dessen werke in beiden gattungen jeweils nur wenigen bekannt sind. Immerhin hat das deutsche literaturarchiv marbach ein büchlein verlegt über fuchs in RT. nun habe ich unter meinen tausenden gemälden eines identifiziert als porträt von fuchs, geb. 1928, und das, obwohl es nicht einmal als solches bezeichnet ist und fuchs darauf noch völlig anders aussieht, als ich ihn bislang kannte, nämlich relativ jung (fast 25 jahre vor seinem frühen tod 1977) und noch nicht aufgedunsen vom alkohol. gemalt hat es 1954 sein freund fritz ketz, der bedeutendste maler pfullingens. Da ich von einer verbindung der beiden wusste und über ein fotografisches gesichtsgedächtnis verfüge, kam mir die idee zu fuchs.  Unter link  fand ich im kapitel 3,2, biografie, ein verblüffend ähnliches foto, das mich schon fast überzeugte, leider aber schwarz-weiß ist, so dass ich nichts über die augenfarbe sagen konnte. Doch 2 reutlinger bekannte von fuchs, der 95jährige maler winand victor und seine tochter winni, bestätigten mir inzwischen die identität. Nun hat sich schon ein museum zum kauf bei uns angemeldet.