Thomas Leon Heck

neulich hatte ich einen alptraumkunden

ein ca 80jähriger (das alter an sich ist noch nicht der alptraum) sucht ein gemälde. hab ich ca 1000 stück. es muss aber öl sein, kein aquarell - fallen also 500 weg. es darf auch nicht hochformat sein, sondern quer (macht 50% weniger auswahl). preisklasse bis maximal 150 euro. (noch mal ca minus 30%). und das maß darf weder über 70 cm quer sein noch darunter. so ist es beinahe ein wunder, dass ich am schluss 1 gemälde finde, das allen anforderungen genügt und ihm auch gefällt. doch es hat keinen rahmen. ich finde schließlich einen, der fast passt (ich habe ja 1500 rahmen). doch oben ist er 1 mm zu kurz (das könnte man abhobeln), an der seite 1 mm zu lang (den spielraum erträgt er nicht). der kunde sucht weiter nach einem geeigneten rahmen und geht dann mit den worten:"ich lass es. wenn Sie einen rahmen finden, der mir gefällt, nehm ich es vielleicht." auf meine verzweifelte frage, weshalb er sich keinen im rahmengeschäft machen lasse, der dann genau seinen vorstellungen entspricht, erhalte ich keine antwort. es dürfte am preis liegen.

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Georg Heinrich Christoph Lippold und Carl Philipp Funke: Neues Natur- und Kunstlexicon, enthaltend die wichtigsten und gemeinnützigsten Gegen-stände aus der Naturgeschichte, Naturlehre, Chemie und Technologie (3 Bde a-z, Weimar: Industrie-Comptoir, 1801-4), plakat um 1930 der 1903 gegründeten GKW...
1. ausg. v. liebig "chemische briefe", bibel mit widmung des pfarrers in oberhausen Gustav Theodor roffhack,
schreiben d. jüd. händlers adler soma aus budapest 1930, umfangr. entnazifizierungsakte v. ernst jaggy, sohn des bürgermeisters karl j. von mössingen, bücher aus d. bibl. v. georg kahlbaum