Thomas Leon Heck

ich peinlich

Ich habe schon mal in einem einzigen Jahr Sachen von sechsstelligem Wert zurückerworben, die ich zuvor an meine Kunden verkauft hatte, zum Teil aus deren Nachlass, zum Teil sogar mit sehr persönlichen Notizen über mich. So hatte ich lange zuvor einen Zeitungsartikel verfasst über „Grieshabers Bibliothek als Grundlage eines Psychogramms“. Auf das Urteil meines besten Kunden war ich gespannt. Er lobte auf meine Frage hin zaghaft meinen methodischen Versuch, aus einer Büchersammlung den Charakter eines Menschen ablesen zu wollen. Als er gestorben war, fand ich in seinem Nachlass den Brief eines „Kollegen“, in dem dieser meinen Artikel als „peinlich“ bezeichnete. Mein Kunde hatte an den Rand geschrieben: „stimmt“!

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buch mit widmung v. bhavani shankar trivedi, gemälde (trompe l'oeil) des documenta-teilnehmers jan-hendrik pelz, memoirenmit verf.widmung v. richard kola mehr...
bibl. e. psychoanalytikers, u. a. "die schriften der anna freud" (10 bde), Sigmund Freud - Sandor Ferenczi: Briefwechsel (6 bde), protokolle der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (4 bde), ca 30 bde "Jahrbuch der Psychoanalyse", 400 hefte "PSYCHE - Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendung",...
briefnachlass von manfred hänisch, rottenburg-wurmlingen, leiter des dt hilfsvereins für das albert-schweitzer-spital in lambarene, u.a. mit autographen von jeanette siefert, schweitzers assistentin dort, Hungersnot-Zinnmedaille 1772 mit der Inschrift „Das Brod kos 6 Kr in Saxen 8 Pfen“ v. Johann...