Aus anlass des heutigen 50. todestags von hermann hesse druckt das schwäbische tagblatt seinen „trauermarsch“ ab, erschienen im heliopolis-verlag tübingen. Ich habe die broschüre ca 20x da, nummeriert für 9€. Weltweit finde ich sie sonst nur 1x bei amazon, für fast 30€, unnummeriert. Sonst hätte ich zu hesse natürlich auch einiges zu sagen, teils als leser, teils als händler. So hatte ich z.b. mal ca 70 briefe hesses an eine reutlingerin. Und: Meine frau wohnte wohnung an wohnung mit dr. anni carlsson, der übersetzerin hesses ins schwedische. nachdem ich mal in carlssons wohnung war und staunend nach den dort hängenden wertvollen 10 aquarellen von hesse gefragt hatte, die er ihr geschenkt hatte, musste meine frau am nächsten tag den wohnungsschüssel von frau carlsson abgeben. Ich bin halt nicht „der arzt, dem die frauen vertrauen“. Meine größte bewunderung hat hesse selbst als leser: was der mann  gelesen hat, ist unglaublich. Daher finde ich seine rezensionen auch besonders wertvoll. Das letzte, was ich über hesse las, war ein text über seine problematische beziehung zu dem reutlinger ludwig finckh. Hesses aufenthalte bei finckh haben dazu geführt, dass ich hesse flugs als reutlinger künstler in mein lexikon aufnahm.