dass prechtl in der berliner Miquelstraße wohnte, die seit 1905 so heißt. Von 1890 bis 1901 war Miquel Finanzminister in Preußen als nachfolger von adolf von scholz, nach dem in berlin keine straße benannt ist! er war der vater von wilhelm von scholz. bei adolf von scholz hatte zwar der spätere kaiser wilhelm II hospitiert, scholz war aber kurz nach bismarcks rücktritt auch zurückgetreten. so konnte sich der empfänger der widmung ganz eigene gedanken über den lauf der welt machen...
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ich besitze 1 buch von robert prechtl mit widmung an wilhelm von scholz.
pikant ist, dass prechtl in der berliner Miquelstraße wohnte, die seit 1905 so heißt. Von 1890 bis 1901 war Miquel Finanzminister in Preußen als nachfolger von adolf von scholz, nach dem in berlin keine straße benannt ist! er war der vater von wilhelm von scholz. bei adolf von scholz hatte zwar der spätere kaiser wilhelm II hospitiert, scholz war aber kurz nach bismarcks rücktritt auch zurückgetreten. so konnte sich der empfänger der widmung ganz eigene gedanken über den lauf der welt m... mehr
ich las gerade die biographie katia manns, frau von thomas, verfasst von inge und walter jens.
Da nur inge jens das nachwort unterschrieben hat, hat sich wohl schon damals walter jens‘ demenz abgezeichnet. Das war gut für den stil des buchs, da ich walter jens‘ professorale diktion nur schwer ertrage (ähnlich wie es karlheinz deschner tut). Die zeigt sich z.b. noch immer darin, dass das buch thomas mann zwar mind. ½ dutzend mal „pater familias“ nennt (1 schon zu olims zeiten archaischer genitiv, um gleich mal à la jens zu plaudern), aber nie „familienoberhaupt“, was angesichts... mehr
In 1 buch von 1839 mit thecksten deutscher klassiker finde ich die besitzersignatur „Auguste Boby“.
sollte das wirklich der offenbar deutschfreundliche, 1823 in Provins geborene und im dt.-franz. Krieg 1870 ausgerechnet von deutscher kugel tödlich getroffene sein?
Noch bewegender finde ich 1 buch aus d. bibl. v. Fritz Springer: mit 94 Jahren nahm er wg der drohenden Deportation ins Ghetto Theresienstadt Gift und starb am 10. 1.1944 https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Spr...
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die soeben eingetroffene "goethe-gallerie" um 1890 mit den zeichnungen von w.v. kaulbach
gibt mir gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass ich 1 der riesigen originale hatte ("lillis park"), und zwar aus dem besitz max von sydows https://de.wikipedia.org/wiki/Max_von_Sydow
man kennt die tv-serie "Die Schwarzwaldklinik" mit wussow als chefarzt.
der echte chefarzt der echten schwarzwaldklinik war 1 kunde von mir.
dies sage ich anlässl. eines ihn interessierenden neueingangs.
leider ist er inzw. verstorben
ich lese gerade die biographie katia manns, frau von thomas,
verfasst von walter und inge jens. darin wird erich ebermayer erwähnt. und was liegt gleichzeitig auf meinem schreibtisch zur bearbeitung? der einlieferungsschein eines telegramms von wilhelm von scholz an "Ebermayer München", ziemlich sicher derselbe https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Ebermayer
1822 wurde erstmals das wort somatopsychisch verwendet.
2022 bheckomme ich die bibliothek eines psychosomatikers
reife leistung
in 1 leichenpredigt vom 27.10.1964 ohne ortsangabe und ohne namen des pfarrers finde ich keinen namen des verstorbenen, nur seine initialen: "M.B. v. B." mit einigem glück finde ich heraus, dass "markgraf berthold von baden" hecksakt 1 jahr zuvor gestorben war. es handelt sich also um den 1. gedenktag an seinen tod.
bemerkenswert für mich ist ferner, dass meine jüngste lhecktüre die memoiren kaiser wilhelms waren, in denen er dem reichskanzler max von baden die halbe schuld an seiner abdankung...
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2019 starb die letzte der enkelinnen des musikers richard wagner,
bei der ich wenige monate zuvor noch angerufen hatte.
1 umstand, der mich immer wieder verblüfft.
das foto zeigt ihren vater links, der 1930 starb, ihrem geburtsjahr.
ca 1 000 ansichtskarten an Friedrich Aichinger, Jahrgang 1930 und später Fachschulrat in einer Stuttgarter Sehbehindertenschule sowie gründungsmitglied der christian-wagner-gesllschaft, plakette 1912 des juweliers klein, stuttgart, gegr. 1862
porträt einer lesenden biedermeier-dame, dat. 1880, sign. "m. Autenrieth" (wohl der mannheimer maler)