Thomas Leon Heck

Gerade bheckam ich herein das buch von georg trakl "traum und umnachtung" mit farbholzschnitten von uta schneider.

Da es eine auflage von nur 27 hat, rief ich die künstlerin an, weil manchmal interessierte sich an die urheber*innen wenden, wenn sie 1 buch kaufen wollen. Das gespräch war überaus erfreulich. Mein hecksemplar trägt die nr. 1. Das hat den schlichten grund darin, dass uta schneider die nr. 1 ihres 1. Buchs der damaligen nr. 1 ihres herzens schenkte, einem mann, den ich noch persönlich kennenlernte und aus dessen nachlass ich es nun erwarb. Da hatte ich den eindruck einer gewissen rührung seitens... mehr

gestern bheckam ich herein 1 artikel des magazins stern von 1969

über das haus von bundeskanzler kiesinger in bebenhausen. den nachlass kiesingers hatte ich bheckanntermaßen. der vermieter kiesingers dort war der kaufmann chinamaier. die niveauvolle bibliothek seiner schwägerin traf erst vor wenigen monaten hier ein.

aufgrund einer empfehlung las ich gerade 1 biographie, in der 1 kunde von mir mehrfach sehr lobend erwähnt wird.

bemerkenswert ist, dass der kunde dieselbe mischung aus intellheckt und krimineller neigung verkörpert wie der in der biographie selbst beschriebene. da frag ich mich schon, ob die henne oder das ei zuerst beim kunden da war. also hat er aus sympathie zu dem verbrecher sich mit ihm befasst oder hat sich seine beschäftigung mit ihm später so ausgewirkt, dass er selbst kriminell wurde? oder ist das nur zufall?

2 Leuten gefällt das.

kuriose erfahrungen

1 erbe schickte mir vorhin 1 video eines nachlasses. sofort erkenne ich in dem film 1 buch, das ich verfasst habe. nun habe ich die wohnung aufgesucht: sie gehört einem meiner besten kunden. die verstorbene, künstlerin, ist in 2 von mir verfassten büchern aufgeführt. was weder der erbe noch ich wussten, weil mir der name in dem moment nix sagte

moneychäismus

die guten kaufen bei mir und werden erlöst, die bösen nicht

Einer Person gefällt das.
NEU im Laden
neulatein. gedichte v. joh. secundus, paris 1748, mit orig.einband bezeichnet "Seltmann" (wohl der eigentümer), 2 gemälde von j. schimmel: dekoratives früchtestilllleben + landschaft,
ca 1 000 ansichtskarten an Friedrich Aichinger, Jahrgang 1930 und später Fachschulrat in einer Stuttgarter Sehbehindertenschule sowie gründungsmitglied der christian-wagner-gesllschaft, plakette 1912 des juweliers klein, stuttgart, gegr. 1862
porträt einer lesenden biedermeier-dame, dat. 1880, sign. "m. Autenrieth" (wohl der mannheimer maler)