Thomas Leon Heck
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die ich nur widerwillig durchblättre, da ich mich frage, was ein jüngst verstorbenes gut 80-jähriges fräulein schon zu berichten weiß. und dann hat der erfolgreichste autor seiner zeit, w.s. maugham, über ihren beinahestiefvater 1 kurzgeschichte verfasst! Mehr dazu später
kann man schwäbisch maugham-nescht nennen.
gerade entdeckte ich in 1 fußballbuch eingeklebte weibliche aktbilder. hier ging der mann wohl davon aus, dass seine frau da nie hineinsehen würde. ähnlich raffiniert ging einer vor, der seine märklin-kataloge mit fotos weiblicher schönheiten vollklebte. wie mann in zeiten des internets sich der kontrolle entzieht, weiß ich nicht: vermutlich durch "verlauf löschen"
ich lege es auf 1 tisch. kommt 1 kunde vorbei und erkennt die darauf fotografierte als seine kollegin. er nennt sogar den korrheckten namen.
die orig. doktorurkunde seines vaters von 1943 bei mir im ebay-shop entdeckt und gekauft, die der inzw verstorbene doktor ein leben lang gesucht hat
ich wollte es eigentlich rechtzeitig mitteilen, habe es aber vergessen, vielleicht weil es mich geniert, dass ich nur 2 bücher hatte aus der bibliothek der tante ihres schwiegersohns
habe die bücher einer frau aus TÜ erworben. Ihr ehemann hatte einige jüdische ahnen, weshalb er sogar noch nach dem krieg schwierigkeiten hatte, eine stelle als evang. pfarrer zu finden! Ihr onkel hatte auch jüdische u.a. vorfahren, weshalb er im 3. reich nicht mehr richter sein durfte. Aus diesem grund hat die frau mit ihrem mann beschlossen, den kindern nichts von ihren vorfahren zu berichten! Das weiß ich von der vermieterin, von der 1 postkarte in 1 buch lag und die ich anrief, da wir uns schon lange kennen. Unter den büchern waren 2, die die beziehung der 3 generationen zu den mendelssohns nachweisen, der wohl berühmtesten dt.-jüd. Familie. Der oben erwähnte onkel schenkte sie seiner nichte mit der befürchtung (der brief liegt vor mir): „daß sie bei meinem Tode verkommen“! da die kinder wohl noch immer nichts von ihrer herkunft wissen, haben sie brief und bücher entsorgt. Der entrümpler brachte sie mir und ich stehe kopfschüttelnd davor.
war mir diese unbekannt: eine bucheigentümerin legte für viele ihrer bücher ausleihkarten an, auf die sie die namen derer eintrug, denen sie die bücher auslieh, sowie das datum der rückgabe. Nun ist sie gestorben, aber ausweislich ihrer karten hat sie manche bücher nie ausgeliehen. weshalb sie dann die leihkarten für diese bücher nicht erst anlässlich einer ausleihe anlegte, sondern vorab, wird ihr geheimnis bleiben.
Am 8.5.2007 heirateten 2 facebook-freunde von mir. Da ich mit mehr lust hecksistiere, wenn ich mich mit jedem ereignis von weltgeschichtlicher bedeutung in zusammenhang bringe, sah ich in meinem tagebuch nach, was ich an jenem tag erlebte. ich erfuhr damals, dass meine nachbarin in der tübinger hafengasse, die mir 2 wochen vorher archivexemplare aus dem verlag ihres mannes geschenkt hatte, der u.a. das weltberühmte buch rashomon erstmals auf deutsch publiziert hat, kurz darauf gestürzt war, tage lang ohnmächtig in ihrer wohnung lag und daran gestorben war. womöglich war ihre schenkung an mich die letzte gute tat ihres lebens. ihr mann hatte sich viele jahre vorher das leben genommen, wohl weil er mit seinem sehr anspruchsvollen verlagsprogramm nicht den eigentlich verdienten erfolg gehabt hat https://de.wikipedia.org/wiki/Rashomon_%E2%80%93_Das_Lustw%C3%A4ldchen
die bibliothek seines persönl. adjutanten ernst zinn hab ich hier, ebenso 1 möbel aus dem besitz des adjutanten von marschall de lattre, der für frankreich die kapitulation entgegennahm