Aus 1 nachlass erwarb ich zunächst 1 album mit fotos eines mir sehr unsympathischen kindes aus den 50er jahren. Dann bekam ich die gut 10–20 000 bücher des etwa 60 jahre später verstorbenen. Schon als bub war er begabt und vielseitig interessiert und ging auf 1 humanistisches gymnasium. dort schrieb er auf latein in seine bücher: "me iure possidet" (d.h. besitzt mich zu recht!). er schloss mit prädikatsabitur ab. Anschl. studierte der jg mann griechisch, latein und germanistik. Mich wundert, dass er nicht zu ende promoviert hat. als er mit seiner doktorarbeit anfing, klaute er etwa den halben bestand aus der präsenzbibliothek seines seminars, in seiner schule, wo er zwischenzeitlich als lehrer tätig war, ließ er einschlägige bücher angeblich für die schulbibliothek auf staatskosten anschaffen, nahm sie dann aber nach hause mit und gab sie nie zurück. eine freundin, die ihren doktortitel erwarb, verspottete er öfter, wohl aus neid. Mit 1 seiner lehrer, der allg. verehrt wurde, stand er auf vertrautem fuß: der alte widmete dem jungen mehrere seiner bücher und ließ ihn als hiwi arbeiten. Diese vertrauensstellung nutzte der junge aus, um allein für sein dissertationsvorhaben zahlreiche bücher aus dem seminar zu entwenden. Das ist in mehrerer hinsicht ekelhaft: 1. für 1 humanisten 2. gegenüber dem arbeitgeber 3. gegenüber seiner eigenen sogenannten alma mater (der nährenden mutter, die sich hier 1 schlange am busen erzog) 4. gegenüber den kommilitonen, die jahrzehnte lang nicht auf diese bücher zurückgreifen können. 5. gegenüber der allgemeinheit, die die von ihm verursachten schäden ersetzen muss. Unter diesen voraussetzungen wurde er schließlich lehrer, vor allem für ETHIK! Es fehlt mir an phantasie für die vorstellung, mit welcher inneren einstellung er vor seinen klassen ethische fragen diskutieren konnte. Unter seinen büchern befanden sich zuletzt hunderte, die er geklaut hat: womöglich schon auf den schulen, die er selbst besucht hat, später aber sicher an seinem seminar bis hin zu der schule, wo er selbst tätig war. Die bibliotheksstempel schnitt er teilweise heraus oder vernichtete das titelblatt, das er durch 1 handgeschriebenes ersetzte, die rückenschilder riss er ab und überklebte den ganzen einband mit dc-fix. in seinen neuen büchern liegen oft noch die buchlaufzettel, die in der buchhandlung herausgenommen worden sein müssten. das spricht auch für diebstähle. Seine eigenen bücher markierte er konsheckuent mit seinem namen, und zwar nicht auf dem titelblatt, da man das ja herausreißen kann, wie er es tat, sondern auf der innenseite des einbands, so dass man diesen hätte zerstören müssen, um den eigentümer zu verbergen. zum teil hat er sogar die karteikarten aus den zettelkästen der seiner schulbibliothek entwendet, damit niemand das buch je vermissen würde. da kann man schon von "krimineller energie" sprechen. anstatt 1 artikel von wenigen seiten für einige groschen zu kopieren, hat er ihn brutal mit rasierklingen aus 1 zeitschrift entfernt. Ich hatte erst 1x eine so gelesene bibliothek und bewundere dieses interesse. Mein glück hätte vollkommen sein können, wenn ich nicht öfter laut hätte sagen müssen: "scheißkerl, drecksack". zumal er auch mein kunde war und sich auch bei mir illegal bedient haben könnte. eine auswahl aus seinen geklauten büchern: "Der Garten des Menschlichen", "Eine Diebskomödie", "Existiert Gott?", "Capri, die Geschichte eines Diebs", "Dyskolos" (=menschenfeind), "Life`s Little Ironies", "Das Böse - eine geschichtliche Realität?" und "Der Nachwuchs" ("ein Greuelroman aus dem kleinbürgerlichen Alltag, eine Abnormitätenschau ... können sie nicht anders, als selbst in der nichtigsten Errungenschaft eine Trophäe zu sehen." als erbaulicher abschluss möge 1 text dienen, den der lehrer an seine schüler/innen ausgab: "das höchste Gut besteht in einem Geist,... der seine Freude an der Tugend hat" (seneca)
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Erwarb gerade 1 brief von Neville_Alexander, dessen schwarze oma noch sklavin war, an seinen tübinger lehrer friedrich beißner, den seinerzeit weltweit führenden hölderlin-forscher. Der brief ist in fast perfhecktem, wenn auch leicht altertümlichen deutsch geschrieben (nur 1 kl. Fehler: „ins Urlaub“), das würden heutige dt. jugendliche kaum mehr fertigbringen. Alexander spricht von seinem „geliebten Tübingen“! der geplante urlaub hier fiel aus, der er mit nelson mandela 10 jahre in denselben knast ging link 
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ich hatte den gelehrten ein einziges mal in seinem wohnhaus getroffen, um ihn zu einem wissenschaftlichen thema zu befragen. als ich nun jahre später seine vielen bücher auszeichnete, kam mir aus einem ein zettel entgegen, auf den er eigenhändig notiert hatte "thomas heck 19 uhr 30"! damals erwarben 2 altphilologen und schüler von ihm bücher aus seinem bestand, die ich nun, nach bald 30 jahren, nach deren tod wieder erhalte. Wie lange ich diesen rummel als schiffschaukelbremser der hochkultur noch mitmachen darf, ist unsicher. link 
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1 dort wohnender mann wird bei 1 mediz. routineoperation an der milz verletzt und stirbt mit 35. seine frau gibt seinen schäferhund und seine tankstelle an ihre schwester ab. der hund tötet bei der tanke 1 kind. (ich las das damals in der zeitung). der vater des toten kindes bringt sich um.
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dem kunden A biete ich 1 glas wasser an, das er dankend annimmt. Nach längerer zeit spreche ich ihn darauf an, dass er ja noch gar nix getrunken habe. Das ändert sich bis zuletzt nicht. Ich komme schließlich darauf, dass A sehr viel bargeld dabeihatte und vermutlich angst vor k.o.-tropfen! Dann hätte ich an seiner stelle aber lieber ganz aufs wasser verzichtet. Dem kunden B biete ich kaffee an, was auch er dankend annimmt. Als herauskommt, dass ich selbst abgekochtes wasser verwende, verzichtet er als arzt mit hygienetick darauf. vorgestern kam er wieder. Ich hatte heckstra für ihn 1 flasche mineralwasser gekauft. Mein penibelst geputztes glas wollte er nicht benutzen. Dafür trank er aus der flasche, ca 10% des inhalts. Den rest gab ich ihm mit. Ich darf gar nicht an das verlorene pfand denken. Erfreulicher da der kollege C, der unter dem einfluss des von mir angebotenen und von ihm dankbar konsumierten alkohols manchmal recht kauflustig wird.
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in meiner klage gegen die Gemeinde St. Johann habe ich mir erlaubt, die adresse eines zeugen ("Holzweg") mit "(!)" zu markieren
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auf der rückfahrt bemerkt, dass 1 tasche fehlt. womögl. die mit den besten sachen. mit kundin telefoniert und gefragt, ob ich um 17 uhr die tasche holen könne. sie bot an, sie mir vor die tür zu tun, da sie selbst nicht da sei. ich so: "bitte nicht. ich glaub an nix mehr, seit ich 1 polizisten beim klauen erwischt hab". also 18 uhr VEREINBART. UND BEIM ABHOLEN STELLTE ICH FEST, dASS DIE TASCHE LEER WAR! die frau muss denken: nur 1 schwabe kann so 1 aufwand betreiben für 1 leere netto-tragetasche
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das hündchen daneben spricht mich mehr an. nun stellt sich heraus, dass der balg zu einer weibl. schönheit heranwuchs und joh. peter hebel ihr 1 gedicht widmete, das zum volklied wurde! "Ihr Mann war Achilles Miville-Kolb, und die Frau wird geschildert als eine (...) kluge, schöne und geschickte Frau." Z Basel an mym Rhi jo dört möchti sy! Weiht nit d Luft so mild und lau und der Himmel isch so blau an mym liebe Rhi. In der Münsterschuel, uf mim herte Stuehl, magi zwor jetz nüt meh ha, dTöpli stöhn mer nümme a in der Basler Schuel. etc etc
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es zeigt alfred hagenlocher, der im jahr davor in der von ihm geleiteten städtische Galerie Albstadt 1 fleer-ausstellung veranstaltet hatte. hagenlocher habe ich als beeindruckende persönlichkeit kennen- und schätzen gelernt. Ich bekam große teile seines nachlasses, vor allem seine wilh. Laage-sammlung. Als mir seine witwe berichtete, wie schlecht er sie behandelt habe, erfuhr meine wertschätzung schon 1 erhebliche schmälerung. Nun kam auch noch heraus, dass er bei der gestapo war. Als er 1 villa der jüd. familie haarburger in stgt bezog, musste diese innerhalb 24 h ihr haus verlassen. Alice haarburger war schon deportiert und wurde bei riga umgebracht. Auch ihren kompletten künstlerischen nachlass hatte ich. Der zusammenhang erstaunt mich. Bemerkenwert finde ich, dass auch hagenlocher künstler war und wunderbar delikate kunstwerke geschaffen hat, die zu seiner ideologisch motivierten brutalität in einem ebenso wenig verstehbaren gegensatz stehen wie das klassische weimar zu dem nahebei liegenden kz buchenwald. ich hoffe, die bronze an 1 museum verkaufen zu klönnen, das diesen kontrast darstellen will.
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ich berichtete ihm, was die königin charlotte selbst erzählt hat: sie traf in bebenhausen 1 mann, der ihr regelmäßig die kohlen brachte, sie aber nicht kannte. er bemerkte, er würde so gern mal die königin sehen. sie sagte, das sei sie selbst. darauf er in der typischen art der tübinger gogen: "waaaaaas? duuu bisch dui keenige? ja leck me am arsch!"
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Der biographische Roman von Felix Huby über „Die Kerners“ enthält u.v.a. 1 tollen fehler: 1817 habe karl von kerner gesagt: „Der Chemiker Justus Liebig soll da ja eine Art mineralischen Dünger entwickelt haben“. Richtig ist, dass Liebig damals gerade 14 Jahre alt war, sein Chemiestudium erst 1819 begann und seine bahnbrechenden Entdeckungen zur chemischen Düngung erst um 1840 machte. nun bekam ich 1 porträt herein, das karl v. kerners stieftochter zeigt! da sie 1 tante von Tony Schumacher war und ich nicht nur deren verwandtschaft kenne, sondern auch das mädchen, das die hauptrolle in der Schumacher-verfilmung "das turmengele" spielte, ist das bild schon so gut wie verkauft.
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ich frage: was für 1 ? (und denke dabei an größe, farbe, stil, alter, zustand, preisklasse). er so: "1 auf den flur für den staubsauger rein"
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die können also gar nicht die abgaswerte manipuliert haben
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und erfahren, dass sie regelmäßig meinen blog liest.
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Es selbst spielt ja auch bei mir 1 besondere rolle. 1x hatte ich 1 totenmaske, die fest in 1 rahmen montiert war. 1 kollege kaufte mir den rahmen ab und rief seinen freund, das mauldäschle, an, ob es die maske wolle, da es doch skurrile dinge möge. Ja. Als der kollege anschließend beim mauldäschle die maske der unbekannten toten abgab, um die herum noch der rahmen war, den der kollege ja selbst gekauft hatte, war es sauer und beschimpfte mich. Ich hatte aber klar, jedoch nur am telefon, kommuniziert, dass ich nur die maske an es verkaufe und nicht den rahmen, den ja schon der kollege gekauft hatte. Das war unser 1. Krach. Inzwischen hat es mir jedoch verziehen. Maulen tut es aber noch immer. Als es nun seiner frau die totenmaske zeigte, rief diese entsetzt aus: „Das ding kommt mir nicht ins haus.“ So musste das mauldäschle die schöne leiche in seinem geschäft lagern und brachte sie mir nun zurück. Inzw. habe ich aber die tote identifiziert, es ist die pestalozzi-schülerin elise ruepp. Nun liest das mauldäschle ja heimlich meinen blog und somit dies. Ich bin gespannt, wie es es aufnimmt. link 
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die autobiographie von eugen roth zu lesen „Lebenslauf in Anekdoten“, auch weil ich ca 400 bücher von ihm hier habe. Dem sehr humorvollen und äußerst gebildeten hervorragenden stilisten unterläuft dabei 1 äußerst peinlicher fehler: der biblische potiphar mutiert bei ihm zu 1 frau. Man lernt schon in der sonntagskinderschule, dass der fromme joseph der ehebrecherischen frau DES potiphar widerstand. Von den leser*innen der ersten 40 000 verkauften hecksemplare hat es entweder niemand bemerkt oder nicht mitgeteilt.
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