ich kaufte es eigentlich nur, weil ich hinter dem namen in verbindung mit dem mittelamerikan. motiv das schicksal eines jüdischen emigranten witterte. den maler kannte ich bislang nicht. nun kam heraus, dass ich tatsächlich 1 geschichte gekauft hatte und nicht 1 kunstwerk, nur gerade andersherum als erwartet: ZAEPER war es, dem hitler 1919 seine eigenen, also von hitler gemalten werke zur begutachtung vorlegte. zaeper war sehr angetan! wäre die akademie wien derselben meinung gewesen und hätte hitler 1 malerkarriere ermöglicht, wären der menschheit womöglich millionen tote erspart geblieben
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den mir vorliegenden "entnazifizierungs"-spruchkammerakten des wilhelm kumpf ( = wk, bierbrauer in Geislingen/st.) aus dem nachlass eines Querulanten ( = q) entehme ich 1 hochdramat. Geschichte. beide standen zunächst in engem geschäftl. Kontakt, bis es krach gab, der vor gericht landete. Um seinen hartnäckigen gegner ruhigzustellen, schaltete wk, so zumind. die auffassung des gerichts, den entfernt mit ihm verschwägerten nsdap-reichstagsabgeordneten Gottlob_Berger ein, der unstreitig an q geschrieben hat. Dies hatte den gewünschten erfolg: q gab klein bei. von allen vorwürfen, die der staatsanwalt nach dem krieg dem wk machte, war die sache mit q die einzige, die zu 1 verurteilung führte, nämlich zur zahlung eines 6-stelligen betrags, heute 1 millionenvermögen. Er habe die machthaber zur durchsetzung persönl. Interessen missbraucht und sei damit nicht „unbelastet“. nun habe ich den orig.brief des berger gefunden: völlig unverfänglich! er rät sogar zum einschlagen des rechtswegs. die behauptungen des q, berger habe ihm mit kz gedroht, sind ebenso unwahr wie die, der brief sei im krieg verbrannt. jetzt ist die frage, ob kumpf 1. mit diesem fund rehabilitiert werden kann als unbelastet, 2. ob die erben den millionenwert der strafe dadurch zurückerlangen können.  link 
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Habe gerade vor mir kistenweise akten aus dem nachlass eines streithammels, der in 4 monaten etwa 30 prozesse führte! Und das in vergleichbarer dichte über jahrzehnte hinweg. Da fühle ich einerseits bewunderung für die energie, mit der er (sich ver-)kämpfte, andererseits bedauern über das viele üble, das ihm angetan wurde. Er selbst war aber auch kein unschuldslamm und bekam mehrere gefängnisstrafen, die er z.t. absaß. Keiner war vor ihm sicher, weder mieter noch mitarbeiter, weder lieferanten noch käufer oder sein bruder. Auf verwaltungsbeamte hatte er es besonders abgesehen. Er beschäftigte behörden vom bürgermeisteramt bis zu ministerien. Selbst seine eigenen anwälte verklagte er scharenweise. Er schrieb briefe an den gauleiter und an den stellvertreter des führers in der überzeugung, dass hitler sich seiner sache annehme. Womöglich war das kontraproduktiv, da er wg querulanz für 5 jahre in 3 KZs kam, was ihn tragischerweise sicher in seinem gefühl bestätigte, alle seien gegen ihn. Erstaunlich ist, dass er, womögl. nur mit volksschulabschluss und ohne höhere bildung (so schrieb er mehrfach debremierend statt deprimiert), sich oft ohne anwälte an die gerichte wandte, bis hin zum bundesverfassungsgericht. ein vielköpfiger senat dort lehnte seinen antrag einstimmig ab. darunter war richter heck, der mal was bei mir bestellte und mir gleichzeitig ungefragt erklärte, wir seien nicht miteinander verwandt. Der querulant stellte seine anträge in erstaunlich gewandter form. Oft beantragte er aber auch anwälte auf armenkosten. Hinterlassen hat er seiner witwe fast nichts. der geringste streitwert betrug unter 8 reichsmark, die teuerste kostenrechnung (vom gegner 1923 zu bezahlen): 1 078 528 469 000 000, 00 (1 billiarde)
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ich besitze 1 buch NAPOLEON von carl sternheim mit exlibris seines freundes Erik-Ernst_Schwabach, der aus 1 erstrangigen jüd.-dt. bankiersfamilie stammte und bibliophil war. Sein feines bucheignerzeichen zeigt sein Schloss Märzdorf. inflationsbedingt verarmte die familie in ungeheurer weise. In 2 auktionen ließ er u.a. seine bücher versteigern, darunter wohl auch meins. 1 (späterer?) erwerber war bodo-heinz wiebeck, wohl der chirurg, der wiederum sein eigenes exlibris mit 1 plumpen holzschnitt und dem martialischen motto "treu hart deutsch" unelegant wie 1 gipsverband über das feine von schwabach klebte. Hätte ich das grobe nicht abgelöst, hätte ich das feine nicht entdheckt. ps: der kollege, der mir dieses buch gebracht hat und womöglich noch mehr aus dieser bibliothek besitzt, wird mir weitere derartige bücher, nachdem er diesen beitrag gelesen hat, wie er gerade mitteilte, mir nun wohl nicht mehr überlassen
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lassen sich doch erst damit die widersprüche eines lebens aufzeigen. so hat 1 mann kurz nach der machtergreifung (april 1933) beim ortsgruppenleiter der nsdap dagegen protestiert, dass er nicht in die "hiesige ortsgruppe" aufgenommen werde, während er kurz nach dem zusammenbruch (sept. 1945) seinen 5-jährigen kz- und gefängnisaufenthalt damit begründete, "weil ich mich nicht in die Partei aufnehmen liess"!
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der u.a. friedrich wolf wg § 218 verteidigte (den vater des späteren ddr-spionagechefs markus wolf). fr. wolf erwähnt elsas in seinem hierüber erschienenen büchlein. elsas wurde die anwaltszulassung aberkannt, obwohl er dagegen durch seine tätigkeit im 1. weltkrieg geschützt gewesen sein sollte. aber hermann cuhorst betrieb diese maßnahme eifrig und mit erfolg. cuhorsts tochter war meine kundin.
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ich dankte mit den worten: "ich hab auch plätzchen für euch". als es gerührt nachfragte, deutete ich auf meine linke brust und sagte "in meinem herzen"
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die top sheckret ist (nur so viel: wunderschön und sehr prhecknant), selbst in thecksten auf meiner homepage, fragt mich 1 guter bekannter ernstlich, ob ich nicht angst hätte, für verruheckt gehalten zu werden.
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"Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzet würde." der bedeutendste römische kaiser gab auch auf auktionen gebote ab. als der nachlass eines hochverschuldeten römers versteigert wurde, ließ er auf 1 matratze mitbieten. als dies mit verwunderung registriert wurde, sagte er: "1 matratze, auf der jemand mit so viel schulden schlafen konnte, muss man haben!"
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wo sein mitgefangener neville alexander promoviert hat. alexanders brief an seinen doktorvater hab ich grad ans stadtarchiv tü verkauft
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innerhalb weniger wochen las ich 2 biographien über 2 frauen, beide namens paula, um 1900 geb., in wien tätig, unverheiratet, kinderlos, ähnlich aussehend, schlichte gemüter von geringer bildung, beide mit engsten beziehungen in die höchsten kreise, die 1 als schwester hitlers ins zentrum der macht, die andere als haushälterin sigmund freuds ins zentrum des geistes. Paula fichtl war eng mit freuds verbunden, so dass ihre biographie für mich spannender war als die von paula hitler, die zu ihrem bruder kein enges verhältnis hatte. Aber von ihr besitze ich den eigenhändig signierten sozialhilfeantrag, den sie 1957 in berchtesgaden stellte. Am wertvollsten ist darin der hinweis, dass sie bis 1945 von adolf jährlich 9 000 reichsmark erhalten hatte, das entsprach etwa ¾ seines kanzlergehalts.
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er schreibt: "habe ich natürlich auch Ihr Portrait entdeckt, das ich Ihnen hiermit gerne offiziell anbieten mag. Bin gespannt ob und wenn ja was Sie sich wert sind." ich glaub, viele wissen gar nicht, wie bescheiden ich sein kann
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lernt 1 flüchtling kennen mit ende 20. sie kümmert sich um ihn, auch shecksuell. schließlich klaut er ihr den ganzen schmuck, den sie mir versprochen hatte. der hammer: er verlangt dann noch 1 000 € von ihr für den hinweis, wohin er den schmuck verkauft habe. sie fragte mich und Cornelie Heck allen ernstes, ob sie das zahlen solle. was ab hier steht, weiß ich von ihrem exfreund: trotz dieser sauereien ließ sie zu, dass der asylbewerber bei ihr 2 koffer mit angeblichen klamotten einstellte, die tatsächlich weiteres diebesgut enthielten. davon habe die polizei wind bekommen, so dass der frau 1 strafverfahren wg hehlerei drohte. sie könne kaum mehr schlafen, soll sie gesagt haben. nun fiel sie tot um: herzschlag.
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ICH GRaD SO ZU EINEM KUNdEN, DER BÜCHER BRACHTE: Sie kriegen so wenig dafür, dass Sie sich sicher beschissen fühlen. wenn Sie nichts dafür wollen, haben Sie dieses gefühl nicht
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vor hecksakt 100 jahren schrieb graf kessler in sein tagebuch, der dt. außenminister sei "gaga". also von wegen "jugendsprachlich 2000-er jahre". 2009, vor 10 jahren, war ich"auktionator des jahres".
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kommersbuch 1925 aus d. bibl. v. gerhard streckenbach 2 feine afrik. beinarbeiten, briefe des jüd. anwalts otto thalmessinger aus stgt (gest. 1942 suizid), 400 postkarten ab 1900 (u.a. 6 mit zeppe... mehr 

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