vor genau 60 jahren, im okt. 1958, schrieb 1 "in Kummer liegende" jg frau an ihren freund heinz, der sie sitzen gelassen hatte. den brief schickte sie nie ab oder er wurde vom empfänger nei gelesen, denn ich öffnete ihn nun. aus ichenhausen auf briefpapier mit wasserzeichen DOMINATOR. das konnte ja nix werden.
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„Zeit ist Geld, das merke Dir, nur geschäftlich komm zu mir, willst Du unterhalten sein, stelle dich am Sonntag ein"
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ich biete einem professor handschriften an. er fragt, ob ich mit der ware zu ihm kommen könnte. ich frage, ob nicht er kommen könne, da ich im laden gebunden sei. er so: "SIE wollen doch verkaufen". damit vergleiche ich den chemielehrer der französischen prinzen, der dozierte: "wir haben hier den Wasserstoff und hier den Sauerstoff, die nun die Ehre haben werden, sich vor Ihren Königlichen Hoheiten zu verbinden". das einzige mal, wo zuvor jemand zu mir gesgat hatte "SIE wollen doch verkaufen", war meine antwort: "ja, aber nicht an SIE". diesen fall von heute habe ich gelöst, indem ich die hochbedeutende waRE AN EINEN DRITTEN VERKAUFT HABE
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laut mir vorliegenden akten prozessierte 1870 1 mann gegen seinen schwiegervater durch 3 instanzen wg mitgift. zuletzt schlossen sie 1 vergleich, wonach u.a. "das behauptete Schwein nicht versprochen worden" sei.
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als sie hörte, dass ich die bibliothek ihres vaters genommen hätte, die ihre schwester ins altpapier entsorgt hat, fing sie an zu weinen.
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Der neue biographische Roman von Felix Huby und Hartwin Gromes über „Die Kerners“ ist zwar gut geschrieben und inhaltlich interessant, aber durch etwa 100 Fehler entstellt. Als ich dies Frau Huby mitteilte, lachte sie nur laut. Ihr Mann hat nicht etwa nachgefragt, um welche es sich handelt. Den tollsten hat das TAGBLATT auch noch in seinem Fortsetzungsroman abgedruckt (Folge 79). Demnach fand 1817 folgende Unterhaltung statt: „Der Chemiker Justus Liebig soll da ja eine Art mineralischen Dünger entwickelt haben“. Richtig ist, dass Liebig damals gerade 14 Jahre alt war, sein Chemiestudium erst 1819 begann und seine bahnbrechenden Entdeckungen zur chemischen Düngung erst um 1840 machte. Somit ist der Fehler etwa so peinlich wie die Armbanduhr im Ben-Hur-Film. Dass dies in der langen Kette von den Autoren (einer ist Professor) bis zur Tagblatt-Redaktion niemand merkte, ist schon witzig. 1 Exemplar von Liebigs Buch zu dem Thema Düngung, das er einem Assistenten geschenkt hat, biete ich hier an.
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ein reutlinger, der im 3. reich noch HJ-pimpfe ausbildete, hatte zuletzt eine moschee vor dem haus. sein grundstück hat er um 1950 für 50 000 dm von einer lehrerin gekauft, schließlich hat er fast 1 mio € dafür bekommen. die ca 70 eigenhändigen briefe hermann hesses an diese lehrerin hatte ich. nun ist der reutlinger mit bald 100 gestorben. mir hat er damals nicht recht geglaubt, dass seine sachen so wenig wert sind. aber seine tochter ist froh, dass sie dafür wenigstens nicht so viel an die pflichtteilsberechtigten auszahlen muss. und ich hab 2x schätzgebühr kassiert.
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der sich noch nie über die enge bei mir beschwert hat.
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an die geb. prinzessin von h. über den tod der frau von t. schreibt: „auch ein Stück alte Zeit, wenn auch kein Stern der Gesellschaft“, so weiß ich 1x mehr, dass es bei fürstens nicht sehr anders zugeht als bei otto normalverbraucher und freue mich meiner abseitigen hecksistenz
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ich würde wetten, dass die künstlerin kinderlos war. diese frauen werden am ältesten! sagt uns nur keiner.
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nach dessen familie 1 meiner lieblingsblumen benannt ist.
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