1 sammler löst seine sammlung auf, darunter ns-stücke, von denen ich einige erhalte wie tagebücher von hitlers architektin. In der mir eigenen offenheit berichte ich auf meiner website und bei facebook darüber. nun höre ich, dass man mir das in der „szene“ übelnehme und ich mit konsheckuenzen zu rechnen hätte, z.b. nichts mehr zu bekommen. Wenn ich aber die wahl hätte zwischen umsatz und anheckdotenseligkeit, würde ich mich ganz klar fürs plaudern entscheiden, denn ob ich mehr oder weniger reich in die grube fahre, ist mir egal, aber auf das mitteilen von staunenswertem in nach meinen maßstäben diskreter weise (d.h. z.b. ohne namensnennungen) kann ich nicht verzichten, ohne einzugehen. link 
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lese ich gerade in der zeitung. und dann - fällt mein blick auf 1 politikerin, die mal 1 riesen- :poop: an mich hingelabert hat
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(ich hab 1 alibi.) ihr schicksal hat mich das 1. mal schwanken lassen, was hehlerei betrifft: normalerweise lehne ich alles angebotene ab, das nach diebesgut aussieht. Im gegenteil leite ich i.d.r. maßnahmen zur aufklärung des diebstahls ein. Aber 1x wurde ich schwach, als mir jemand 1 buch aus der bibliothek des zaren anbot. Vor allem weil ich nach fast 100 jahren überhaupt nicht sagen könnte, wer das eigentum daran hatte, zivil- und völkerrechtlich. Doch zum glück verlangte der anbieter viel zu viel, so dass ich tugendhaft bleiben konnte.
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1 meiner besten zulieferer bringt mir ca 2 000 vorwiegend kunstbücher. Schon im 2. buch finde ich das heckslibris eines geschätzten kunden von mir und bin – selbst nach jahrzehnten noch - gerührt, auf diesem weg von seinem mutmaßlichen ableben zu erfahren, denn zu lebzeiten, dachte ich mir, hätte er nie seine geliebten bücher abgegeben. Ich rufe die kinder an, deren namen auch in den büchern steht. Nun kommt heraus, dass der vater noch lebt und der nachmieter die im haus erst mal zurückgelassenen bücher einfach verscherbelt hat. da mein zulieferer gutgläubig war und ich sowieso, sonst hätte ich mich kaum in die höhle des löwen gewagt und dort angerufen, ist das eigentum trotz allem auf uns übergegangen. 1 tochter, die sich für das geschehene verantwortlich fühlt, zieht alle register der dramatik: ihre eltern würden sie gar enterben, wenn sie davon erführen. Ich biete also an, die bücher zurückzuverkaufen, und erwerbe dafür sogar noch eigens die stücke, die mein zulieferer für sich behalten hatte - doch dann höre ich nichts mehr von den kindern: ich nehme an, sie verlangen nun schadensersatz von dem mieter in höhe des von mir geforderten preises. Es geht also mal wieder doch nur ums geld. Inzwischen habe ich tausende weitere bücher hereinbekommen und dürfte kaum mehr in der lage sein, die des geschätzten kunden wieder herauszufiltern.
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auf sein auto zeigend sagte ich: "das ist der mehrtürer der bewegung"
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der nach mir meinen bestand am besten kennt. nach 1/2 h bei mir war, wie er sagt, sein vorhofflimmern vorüber, gegen das er medikamente nimmt. dass es kaum mehr menschen gibt, die in antiquariaten entspannung finden, bedaure ich sehr, nicht nur um meinetwillen.
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Im tagebuch der gerdy troost, das ich, als vlt erster überhaupt, z. zt. lese, steht 1979 der name eines anfang 30-jährigen mit seiner ausführlichen charakteristik. Ich rufe ihn an in der annahme, dass ihn dies interessieren könnte. Es entwickelt sich daraus 1 wunderbares gespräch: er ist verwandt mit 1 europäischen ehem. kaiserhaus und mit angehörigen zweier weiterer ehem. herrscherdynastien befreundet, seine quasi-ziehmutter war eine berühmte dt. schauspielerin, und sein vater war der ghostwriter für einen sachbuchautor mit fast 50 millionen verkauften hecksemplaren.
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Bei der recherche nach dem künstler von 3 porträts bei mir, franz xaver schwarz, sehe ich natürlich auch bei wikipedia nach. Dort finde ich nur den gleichnamigen nsdap-reichsschatzmeister. Von dem habe ich allerdings auch etwas hier, 1 brief an albert speer, in dem sie sich um baumaterial zanken.
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in hechingen im hohenzollerischen landesmuseum. Thema war die bewertung des kompletten sammlungsbestandes durch mich. 3 zeitungen, 1 tv-. 1 radiosender. meine frau blieb der veranstaltung fern in erwartung irgendwelcher peinlichkeiten, zu denen es gerade 1x kam
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gestern bei mir eingetroffen, finde ich in dem nur 4-seitigen blatt 1 gedicht von martin vollmer aus dusslingen (meine adresse hallstattstraße mündet in die nach vollmer benannte straße) sowie rückseitig die erwähnung von gerdy troost, deren handgeschriebene tagebücher ich gerade lese.
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geätzte glasscheiben mit/ohne monogramm JB, "familienchronik des geschlechtes manz" (sehr selten), badisches staats- und regierungsblatt (5 bde 1810-30),"familienchronik des geschlecht... mehr 

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