Anlässlich unseres auszugs aus dem reutlinger laden hat meine frau den dortigen bestand unterteilt in dinge, die ins dusslinger geschäft kommen, und solchen, die im neuen reutlinger verkaufsbüro bleiben. So nahm ich also einen antiken stuhl mit nach dusslingen, der aber dann versehentlich im laster des transporteurs stehen blieb. der bemerkte dies jedoch bald und stellte mir den stuhl einfach vor das hoftor. Da stand er dann gut eine stunde mit dem zettel meiner frau daran: BITTE MITNEHMEN. Was zu meinem erstaunen unterblieb...
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deren anwalt christoph schickhardt war mein direkter nachbar in ludwigsburg. wir wohnten am zuckerberg 56, er in haus 58. weiter unten gegenüber wohnte matthias wissmann (nr. 79?), später bundesverkehrsminister und genannt "die diva vom zuckerberg", von dem mein vater schon um 1970 sagte: "aus dem wird mal was". mit seiner schwester regine bin ich rollschuh gefahren. als vor schickhardts haus mal ein mercedes 600 stand, war das die limousine der bundespräsidentengattin hilda heinemann, einer freundin von schickhardts mutter. es war also um 1969, ich war damals ca 12 jahre alt. ich holte flugs meine polaroidkamera aus dem haus und knipste die first lady bei ihrer abfahrt. stunden später hatte die ludwigsburger kreiszeitung mein foto, ich bekam (mit 12!) mein erstes honorar: 20 dm. mein klassenkamerad erich hildenbrandt hat mir diese story nicht geglaubt, obwohl mein name unter dem foto stand und steht.
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ich hab eine mit einem atlas, der aber das himmelsgewölbe trägt. doch die will der kunde nicht. dabei heißt es in wikipedia: Atlas (griechisch ?????, Träger) ist in der griechischen Mythologie ein Titan, der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte. jetzt bin ich gespannt, ob der kunde sich belehren lässt und doch noch auf die mythologisch korrekte variante zurückkommt.
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ich selbst komme so gut wie nie zu einer überzeugung, und wenn, dann nur mit erheblichem aufwand. so las ich vor wenigen tagen zufällig bei schiller über philipp II von spanien:"kein tyrann, finster und grausam wie dieser, bestieg seit tiberius den thron". da mir weder der eine noch der andere als besonders grausam bekannt war, las ich den ganzen aufsatz von schiller über philipp. am nächsten tag bekomme ich ein buch von wilhelm gollub über tiberius herein, über den es im klappentext heißt: " was seine gestalt ausstrahlt, ist hoheit, widerschein echter innerer werte, menschlichen formats, moralischer qualität"! größeres lob ist kaum vorstellbar! jetzt kann ich es mir also aussuchen oder selbst zum tiberius-forscher werden. schiller als geschichte lehrender professor, der über wallenstein schreibt: "von der parteien gunst und hass verzerrt, schwankt sein charakterbild in der geschichte", sitzt also womöglich selbst ausgerechnet einer solchen verzerrung auf? und eine seiner mutmaßlichen quellen, tacitus, fordert doch vom historiker, sine ira et studio (also ohne zorn und parteilichkeit) zu berichten und ist doch eine der negativsten stimmen zu tiberius. weder schiller noch gollub sind übrigens im tiberius-artikel bei wikipedia erwähnt. wer kann das dort nachtragen? ich selbst habe jahrzehnte gebraucht, bis ich endlich eingermaßen klarsfeld, ääh klarheit hatte in der frage, ob kurt georg kiesinger nun ein nazi war oder nicht. die mühe der erforschung dieser frage nahm ich nur auf mich, weil ich bekanntermaßen wesentliche teile seines nachlasses hatte.
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in einem anderen buch aus derselben bibliothek des B liegt ein brief des bruders von B, dem ehem. besitzer, in dem steht, dass der A die gemeinsame mutter der Bs 40 jahre lang "genervt" habe. das klingt nicht so, als wäre der B dem A sonderlich zugetan. trotzdem korrespondieren sie intensiv miteinander. solches doppelspiel kennt man zwar von familienfeiern, wenn es einem aber quasi schriftbeweislich vorliegt, hat es doch noch mal eine andere qualität.
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gestern sende ich meiner mitarbeiterin ins untergeschoss ein akustisches signal hochzukommen. Sie reagiert nicht. Ich wiederhole das signal länger. Wieder nichts. Dann rufe ich ihren namen hinunter und erhalte zur antwort: „ich bin gerade hier hinten“. Als sie nach 10 minuten endlich hochkommt, stellt sich heraus, dass sie das signal zwar gehört hat, aber nicht wusste, was es bedeuten soll (ich hatte offenbar versäumt, ihr das zu sagen). Sie hat mich aber nicht rufen gehört. Womöglich weil sie gesungen hat. Somit habe ich mir ihre (gesungene) antwort komplett eingebildet! egbert martins hat in den reutlinger geschichtsblättern 2004 über abgerissene häuser in RT   behauptet, es gebe in RT kein antiquariat mehr, was mich natürlich ärgerte, da ich dort ein solches damals und 8 jahre später noch immer führe. Ich rief ihn daher seinerzeit an, um den irrtum zu korrigieren, immerhin mit dem erfolg, dass ich jetzt seine guten bücher, fotos und postkarten bekam. Im gespräch kamen wir auf die früheren bewohner meines standorts kaiserstraße 64 in RT, wobei herr martins sich nicht an den buchhändler fleischhauer erinnerte, von dem ich aber aus seinem genannten artikel wusste. der autor ließ sich jedoch eines besseren belehren : wohlgemerkt über eine Tatsache aus seinem eigenen artikel, der ihm aber in diesem punkt nicht mehr gegenwärtig war, mir aber als seinem leser schon! erstmals in meinem leben sehe ich einen fuchswelpen in freier natur! Ich weiß aber, dass er kaum eine chance hat, erwachsen zu werden, da 2 tage zuvor ein mann sich bedankte für meine „rücksicht“, mit der ich mich von seinem hochsitz entfernt hätte. Tatsächlich hatte ich einige tage zuvor jemanden in einem hochsitz gesehen und war zur vermeidung von komplikationen (ich befürchte schon lange, dass irgendwann ein jäger meine gelbe dogge als reh erschießt, die knallen ja auch laufend ihre treiber ab) auf dem fuß umgedreht, aber sicher nicht aus rücksicht. Nun gab der jäger an, dort auf einen fuchs mit seinen jungen gelauert zu haben, eben den, den ich wenige tage später sah! in einer email bittet jemand um bessere fotos eines objektes von mir bei ebay, das ich mir zu diesem zweck dort noch mal ansehe. Da dort jemand vor wochen schon mal dieselbe bitte geäußert hatte, verwechsle ich beide, was sich aber aufklärt. Zuletzt sind  beide am kauf interessiert.
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da ich seit 3 jahren fast nicht mehr nach RT in meinen laden fahre, habe ich ca 18 000 km weniger auf dem tacho, als nach dem schnitt der jahre davor zu erwarten wäre. das macht nach meinen berechnungen eine co2-ersparnis von ca 1,5 tonnen! (einige meiner besucher weisen mir immer wieder fehler nach. bitte gern auch diesmal. kontrolle ist besser.) der preis der vernachlässigung des reutlinger standorts ist allerdings, dass ich zum monatsende den dortigen laden schließe (nach über 25 jahren) und in ein verkaufsbüro in der albstraße 4 in RT umziehe, wo meine frau nur noch nach voranmeldung zu erreichen sein wird.
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da ich seit gestern nach ca 30 jahren kein girokonto mehr bei der ksk tü habe, verschenke ich den soeben erst für 10€ gekauften tan-generator. wie es in dem streit zwischen mir und dieser bank weitergeht, erfahren Sie hier.
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oft riefen mich früher mehrere lästige telefonwerber an 1 tag an! jedesmal musste ich irgendetwas unterbrechen. einmal habe ich mich dabei so aufgeregt, weil der anruf von duden kam (eigentlich eine seriöse firma), dass ein dieb die chance nutzte, mir von george grosz ECCE HOMO (wie passend) zu klauen, das noch nicht einmal bezahlt war (foto unter www.collectorsloss.com). da es auch vielen anderen so erging, hat die regierung die strafen drastisch erhöht. das half. seitdem ich in dusslingen bin, ist die zahl der telefonischen belästigungen um ca 90% zurückgegangen, so dass ich micht nicht mehr jedesmal aufrege. meistens lasse ich die lästlinge in der leitung schmoren. in der zeit können Sie niemanden sonst nerven. nachdem aber die firma "sumo scout" aus laatzen innerhalb weniger tage mehrfach anrief, jedesmal unter dem falschen vorwand, sie habe mir infomaterial geschickt, habe ich nach jahren mal wieder eine abmahnung verlangt. die haben mir nun schriftlich erklärt, dass sie bei jedem weiteren anruf oder fax eine vertragsstrafe an mich zahlen! so sparen sie immerhin 1000€ gerichtskosten. jetzt bin ich gespannt, ob die so blöd sind, mich noch mal anzurufen. wenn ja, gibt es FREIBIER für alle, die diesen blog kommentieren oder "gefällt mir" drücken.
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Vor einigen tagen kaufte ein kunde 2 ziemlich seltene bücher, zu denen er einen familiären bezug habe. Gestern brachte er mir kistenweise bücher aus der aufgelösten leihbibliothek seiner firma, darunter diese 2 bücher! Wenn es die selben waren, würde das bedeuten, dass er sie nun doch nicht behalten will. Das wäre wahrscheinlicher als wenn es die gleichen wären, denn dann hätte er bei mir etwas gekauft, was er von seiner firma tage später wohl geschenkt bekommen hätte. Kann ich ihn danach fragen??
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der brief von 1937 war neulich im handel: An den Tübinger Romanisten Kurt Wais (1907–1995), der ein von Munch geschaffenes Portrait von Stéphane Mallarmé für seine Biographie des Dichters verwenden wollte: munch schreibt (in recht fehlerhaftem deutsch): "Ich habe ein Lithografi Mallarmés gemacht – Ich habe nur ein Paar davon und ich musste Ihnen denn ein Fotografi davon schicken [...] Ich habe damals Mallarmé in seine sehr einfachen Empfangs abends besucht – Sonst verkehrte ich in Café Lilas Monparnasse wo ich mit junge Freunde Mallarmé’s zusammen war – Es waren auch Freunde von Paul Gaugin damals auf Thaiti und Freunde der verstorbenen Verlaine und van Gogh. Mallarmé schrieb mir damals das er das Bild sehr gut fand“. Munch lebte von 1896 bis 1898 in Paris. Kurt Wais’ Biographie Mallarmés erschien 1938 unter dem Titel „Ein Dichter des Jahrhundert-Endes“, wobei Munchs Portrait für den Umschlag verwendet wurde. die familie von kurt wais waren unsre nachbarn in der tübinger melanchthonstraße und haben dankenswerterweise unsere katze übernommen, als unsere tochter das tier wg allergie abgeben musste. so haben sie etwas von dem gutgemacht, was munch - womöglich unwissend - an seiner katze verbrochen hatte: in seiner biografie las ich, dass ihm vermutlich seine eigene katze im benachbarten lokal als hasenbraten vorgesetzt wurde. er hat sie gegessen! ein teil der bücher von kurt wais ist übrigens bei mir gelandet.
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Munchs SCHREI ist mit 120 Mio $ NICHT das teuerste je veräußerte Gemälde. Das ist Cézannes Werk KARTENSPIELER für 275 Mio $. Die ständige mediale Darstellung solcher Höchstpreise auf Auktionen hat zu einer völlig verzerrten öffentlichen Wahrnehmung von Auktionen geführt, denn in Wirklichkeit sind sie nicht vor allem Orte von hohen, sondern – wegen des schmalen Zeitfensters - eher von niedrigen Preisen. So waren sie schon immer günstige Einkaufsquellen für den Handel. Auch ich verkaufe das Meiste auf meinen Auktionen an Händler. Bei Ebay ist es offenbar dasselbe: Die Preise bei den dortigen „Auktionen“ sind in der Regel niedriger als in den Shops, weshalb die Zahl meiner Shopangebote dort zu- und die meiner „Auktionen“ um 99% abgenommen hat, was auch dem allgemeinen Trend bei Ebay entspricht.
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ein gemälde, das einen "kamerunneger" namens "wilhelm" (!) zeigt, wie er in seinem einboot vor der küste von togo mit einer hakenkreuzfahne in der hand begeistert einem riesigen deutschen dampfer entgegenpaddelt. dieses gemälde wurde als einbandbild des um 1940 in RT erschienenen buchs "erhards afrikafahrt" verwendet!
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umfangreiche akte zu lotterien um 1920, "Deutscher Weinbrand Marke Küenzlen" - Plakat um 1923 von Ludwig Hohlwein; 3 bde Darmstädter Gespräch (z.b. das Menschenbild in unserer Zeit 1950);... mehr 

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