habe die bücher einer frau aus TÜ erworben. Ihr ehemann hatte einige jüdische ahnen, weshalb er sogar noch nach dem krieg schwierigkeiten hatte, eine stelle als evang. pfarrer zu finden! Ihr onkel hatte auch jüdische u.a. vorfahren, weshalb er im 3. reich nicht mehr richter sein durfte. Aus diesem grund hat die frau mit ihrem mann beschlossen, den kindern nichts von ihren vorfahren zu berichten! Das weiß ich von der vermieterin, von der 1 postkarte in 1 buch lag und die ich anrief, da wir uns schon lange kennen. Unter den büchern waren 2, die die beziehung der 3 generationen zu den mendelssohns nachweisen, der wohl berühmtesten dt.-jüd. Familie. Der oben erwähnte onkel schenkte sie seiner nichte mit der befürchtung (der brief liegt vor mir): „daß sie bei meinem Tode verkommen“! da die kinder wohl noch immer nichts von ihrer herkunft wissen, haben sie brief und bücher entsorgt. Der entrümpler brachte sie mir und ich stehe kopfschüttelnd davor.
war mir diese unbekannt: eine bucheigentümerin legte für viele ihrer bücher ausleihkarten an, auf die sie die namen derer eintrug, denen sie die bücher auslieh, sowie das datum der rückgabe. Nun ist sie gestorben, aber ausweislich ihrer karten hat sie manche bücher nie ausgeliehen. weshalb sie dann die leihkarten für diese bücher nicht erst anlässlich einer ausleihe anlegte, sondern vorab, wird ihr geheimnis bleiben.
Am 8.5.2007 heirateten 2 facebook-freunde von mir. Da ich mit mehr lust hecksistiere, wenn ich mich mit jedem ereignis von weltgeschichtlicher bedeutung in zusammenhang bringe, sah ich in meinem tagebuch nach, was ich an jenem tag erlebte. ich erfuhr damals, dass meine nachbarin in der tübinger hafengasse, die mir 2 wochen vorher archivexemplare aus dem verlag ihres mannes geschenkt hatte, der u.a. das weltberühmte buch rashomon erstmals auf deutsch publiziert hat, kurz darauf gestürzt war, tage lang ohnmächtig in ihrer wohnung lag und daran gestorben war. womöglich war ihre schenkung an mich die letzte gute tat ihres lebens. ihr mann hatte sich viele jahre vorher das leben genommen, wohl weil er mit seinem sehr anspruchsvollen verlagsprogramm nicht den eigentlich verdienten erfolg gehabt hat https://de.wikipedia.org/wiki/Rashomon_%E2%80%93_Das_Lustw%C3%A4ldchen
die bibliothek seines persönl. adjutanten ernst zinn hab ich hier, ebenso 1 möbel aus dem besitz des adjutanten von marschall de lattre, der für frankreich die kapitulation entgegennahm
sie hieß helene krick. ihre beiden männer waren künstler, von denen ich bilder hier habe
(er hat mir erlaubt, das zu verwenden.) ich verkaufte ihm 1 porsche-schirm, den jemand hier liegengelassen hatte. von dem alten zeug allein kann ich ja kaum leben, aber zusammen mit dem verdienst aus verkäufen liegengebliebener kundenschirme reicht`s
man sieht einander hierzulande ins gesicht, wenn sonst nichts die aufmerksamkeit erregt. händeschütteln ist entbehrlich. Wer feilscht, wird genetisch auf orientalische herkunft untersucht und als gefährder eingestuft.
kunde gestern, nachdem er gefragt hatte, ob er sich „5-8 minuten“ (!) umsehen dürfe: „so viele sachen hab ich ja noch nirgends gesehen, und ich komm viel rum!“ 2x kopfschüttelnd (darin meiner frau ähnlich): „wann wollen Sie denn DAAAS alles verkaufen?“ ich so: „das MUSS ja nicht unbedingt verkauft werden. Wird ja nicht schlecht“
Ein im schwäb. Dusslingen tätiger antiquar liest das buch eines in afrika geb. und nun in israel tätigen professors über 1 erstrangigen deutschen philosophen, in dem 1 kunde von mir über 2 seiten kritisiert wird. Als ich den kunden anrufe, um ihm dies mitzuteilen, erfahre ich, dass der nichts von seiner erwähnung weiß und das buch nicht mal kennt, das ich mit größtem gewinn las.
könnte ich den 2. band meiner autobiographie nennen, da der widerständler hans scholl in derselben schule war wie ich. oder „Haben oder Schein“. Weitere vorschläge?