Thomas Leon Heck
Willkommen auf thomasleonheck.de, der Seite des Dußlinger Auktionators, Verlegers, Antiquars und Kunstexperten Thomas Leon Heck.
28.03.2017
Ein hobbyhändler bringt hunderte grafiken aus einer unbenannten quelle. Nach 5 bildern weiß ich den namen der vorbesitzerin, nach 20 ihren wohnort, nach dem 50. ihre tel.nr. Ich könnte also bei ihr anrufen und sie z.b.fragen, warum sie das von einer verwandten gefertigte bild abgibt. Mach ich aber natürlich nicht.
27.03.2017
2x erwähnt (1797)
25.03.2017
gerade war 1 familie hier, eltern + 2 kinder. Die mutter gibt mir bücher, die ich gleich auszeichne. Die tochter kauft etwa 1 studne später das buch, das ihre mutter gerade gebracht hatte.
24.03.2017
Der tübinger, der vor tagen 1 haus anzündete (totalschaden) und sich durch sturz vom balkon umbrachte, schoss auf denselben gerichtsvollzieher, der mir meine 800 alten weine (hier zu haben: pro jahr alters 1€, dh 50 jahre = 50€)) beschafft hat
23.03.2017
Berarbeite gerade ca 500 medizin. Dissertationen und recherchiere, ob aus den jungen doktorandINNen irgendwas interessantes geworden ist. Das einzige, was bei den ersten 50 allenfalls nennenswert ist, sind die rennfahreraktivität von einem und die herkunft von einem obernazi bei dem anderen. Bissle mager
20.03.2017
gestern hehlte, äh holte ich in TÜ 1 truhe ab und fragte den verkäufer routinemäßig nach dem vorbesitzer. der war ausgerechnet ein kunde von mir, ein tübinger pfarrer, der in der garderobe des hiesigen museums wertvolle sachen billig erworben hatte, die von einem angestellten in den stockwerken darüber gestohlen worden waren. Der pfarrer war mir und anderen als liebhaber schöner dinge bekannt, der aber seinen geldbeutel nicht gern allzuweit öffnete. Diese kombination könnte zu seiner fatalen gier geführt haben. Sein prozess war 1 von 2, die ich je als zuschauer besuchte, zumal noch 1 kollege von mir angeklagt war. jemand sagte zum richter:“herr heck ist auch da“. Darauf der richter: „ich habe herrn heck gesehen“.der dialog ist ebenso schmeichel- wie rätselhaft, da ich nicht als zeuge geladen war. aber zurück zur sache: ich kann mir bei dem pfarrer vorstellen, dass er tatsächlich an die geschichte glaubte, die ihm der dieb auftischte, alles stamme aus dem besitz seines onkels. doch die gerichte waren der meinung, er hätte den umständen nach wissen müssen, dass hier etwas nicht stimmt, so dass er wegen hehlerei verurteilt wurde und deswegen auch fast seine pension verloren hätte, wenn nicht die 2. instanz das strafmaß von 12 auf 11 monate reduziert hätte. Der kirchenbeamte, der diesen fall disziplinarrechtlich bearbeitete, ist seit über 30 jahren 1 meiner liebsten kunden. 2012 wurde der nachlass des pfarrers ausgerechnet von dem auktionator versteigert, dessen anzeige damals zur verurteilung des pfarrers geführt hat. Nun habe ich auch was aus seiner tragischen sammlung.
19.03.2017
kunde kauft christl. Literatur und legt zur bezahlung 1 gutschein vor, den ich einem anderen kunden ausgestellt hatte. Ich so: „in guter christl. Tradition lasse ich mal zu, dass ein anderer Ihre schulden zahlt“. Da lachte der fromme mensch. Denn der grundgedanke des christentums ist der, was bes. im jubiläumsjahr der reformation beachtung verdient, dass jesus für die glaubenden die schulden begleicht, die sie als sünder bei gott haben.
19.03.2017
Gestern war es mal umgekehrt: kunde sieht sich ein buch an von 1967. ich: „das hab ich im studium auch benützt“ (d.h. 1976ff). er verblüfft: „gab es das zu Ihrer zeit schon?“. ich so: DANKE. Hätte ich sagen sollen: „Als stalingradkämpfer hab ich notabitur“?
18.03.2017
Aus diesem anlass erschien eine bibliographie zu ihrer geschichte, in der ich als autor erwähnt bin, der doch erst im jahr zuvor mit dem studium begonnen hatte. Ich muss das hier mitteilen, da es sonst niemand tut.
16.03.2017
händler heißt auf jiddisch ssoijcher. soicher im schwäbischen ist der pinkler