in meinem 1. semester 1976/77 an der uni TÜ verfasste ich eine arbeit über einen tübinger theologen, die preisgekrönt wurde. (als einige jahre später die bibliographie über "500 jahre universität tübingen" von krause-seck erschien, sah ich vermessenerweise im register nach, ob ich erwähnt sei - was dank dieser arbeit tatsächlich der fall war.) maßgeblichen anteil an dem erfolg meiner preisschrift hatte eine gelehrte und äußerst kooperative frau, nennen wir sie A. irgendwo las ich dann mal über sie als "frau dr. A", weshalb ich sie korrekt ab da auch mit "Frau Dr. A." ansprach. heute redete ich mit jemandem über sie als "frau dr. a." mein gesprächspartner bestritt ihren doktortitel, wir wetteten. ich rief frau "dr." a. an und fragte, ob sie promoviert habe. sie verneinte. ich sagte ihr, dass ich sie seit jahrzehnten mit "frau dr." anredete. sie gab zu, dass sie mich hierin nicht korrigiert habe! ich bin ziemlich enttäuscht, da ich nicht so blöd bin anzunehmen, dass jede/r an der uni ein dr. ist. es ist allenfalls so: wie die wiener jeden lumpen "herr baron " nennen, nennen wir in tübingen großzügig jeden deppen "herr dr."
sie rief vor einem halben jahr an und verlangte karl marx, das kapital! kurz darauf entdeckte ich in meinem bestand ein buch, das ihren besitzereintrag trug aus dem 2. weltkrieg, das sie dann auch zurückerwarb. was hat sie wie ihre generation überhaupt nicht alles erlebt! nun ist sie "friedlich eingeschlafen".
teile eines verlagsarchivs um 1890, darunter 1 zeichnung von landsknechten aus dem 16. jahrhundert. vor wenigen wochen bekam ich den nachlass eines fotografen herein, dabei tausende von negativen. hier entdeckte ich ein foto meiner zeichnung, nach deren reproduktion in einem buch. da der fotograf aber nicht die quelle notiert hat, bin ich trotz dieser entdeckung keinen schritt weiter. denn da das blatt aus dem erwähnten verlagsarchiv stammt, nahm ich eh immer schon an, dass es irgendwo reproduziert sein muss. es steht nun bei ebay unter "landsknechte": wer kann helfen?
und habe schon 2 freunde. dass ich das noch erleben darf!
haben wir uns verglichen (fifty-fifty). es gab in dem streit zwei verkäufer (insolvenzverwalter und ksk tü) sowie 2 käufer (heck gmbh und thomas leon heck). durch eine 2. klage der ksk tü vor dem landgericht tü war die seltene situation eingetreten, dass derselbe strittige sachverhalt vor 2 verschiedenen gerichten gleichzeitig verhandelt wird! es hätten also auch 2 verschiedene urteile ergehen können! dass das OLG 3 mündliche verhandlungen vornahm und eine 4. plante, hat mein anwalt rüdiger diez in fast 40jähriger tätigkeit NOCH NIE erlebt! nach meiner entdeckung des tanks im frühjahr 2009 schrieben mir frau brock und frau herr von der ksk tü: "selbstverständlich kannten wir diesen tank nicht"! der zeuge simon prietz (inzwischen filialleiter der ksk-lustnau!) sagte aber aus, die inzwischen verstorbene frau brock habe den tank gekannt. insofern ist es amtlich, dass die ksk die unwahrheit sagt: entweder vertreten durch frau brock oder herrn prietz. ich würde das lüge nennen, die zeugin herr-steinhilber sagte aber nun sinngemäß aus, frau brock sei  - fast 2 jahre vor ihrem krebstod  ! - womöglich schon seelisch so angegriffen gewesen, dass sie vielleicht nicht mehr gewusst habe, was sie unterschrieb! alois alzheimer, der seine entdeckung in der tübinger hafengasse gemacht hat, neben meinem ehemaligen laden, würde sich wohl freuen über solch neuartigen zusammenhänge. ich habe soeben ihren witwer angeschrieben und bin gespannt, ob der sich diese ungeheurlichkeiten seitens der ksk bieten lässt. von meinen 7 zeugen hat jedenfalls keiner den tank gesehen (ich könnte noch weitere benennen),  von den ksk-mitarbeitern (nach eigenen angaben) weder frau brock noch frau herr. nur der damalige trainee prietz will den tank nicht nur gekannt haben (anders als seine 2 vorgesetzten brock und herr! tüchtig!), sondern habe mich auch darauf hingewiesen (was allerdings auch kein zeuge bestätigen konnte!)
das lange in der werkstatt seines opas hing und in abwesenheit des kunden nach dem tod des opas weggegeben wurde. nun hat er es bei mir zurückgekauft.
man kann aus wörtern durch neuaufstellen der buchstaben andere machen, z.b. habe ich aus THOMAS LEON HECK gepuzzelt: "O seht noch makel" (für einen lektor wie mich durchaus sinnvoll). nun hat ein computer dieselbe aufgabe auch absolviert und ist auf ca 2200 kombinationen gekommen, diese sinnvollste von allen möglichkeiten ist allerdings nicht darunter, immerhin dafür aber "monatsekelhoch" oder (wer außer mir) "naehme solch kot" und "hochamt lesen ok" (für einen antiquar beides hübsch). wieder einmal wundere ich mich über die überschätzung der technik bzw. die großartigen möglichkeiten des menschlichen geistes. und andere werden sich erneut fragen: womit beschäftigt der sich eigentlich den ganzen tag?
ein wort, das kaum jemand überhaupt kennt. im buch eines von mir sehr geschätzten autors fand ich nun die steigerungsform "gewitzigste" statt "gewitzigTste". bei google findet man 1x die zweite und meines erachtens richtige form und 63x die erste und falsche. es sprach also die mehrheit der internetnutzer gegen meine auffassung. aber der eine biedermeierliche beleg und mein sprachgefühl reichten mir aus, um unbeirrt an meiner überzeugung festzuhalten. so rief ich beim duden an (ca 2€ pro minute): die dame am telefon kannte nicht mal das wort, rief nach einer recherche aber zurück und gab mir recht. wieder mal ein beleg für die maßlose überschätzung des netzes. so manche/r wird sich nun fragen: und für so was verschwendet der seine zeit?